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Deutsche Namen in alphabetischer Reihenfolge




Hinweis:
Die Angaben unter Blütezeit müssen nicht den allgemeinen gärtnerischen Angaben entsprechen, es ist die Zeitangabe, in der die Blumen bei mir blühten.



Die Akelei, auch Elfenschuh genannt, ist eine pflegeleichte Frühlingspflanze. Sie tritt in verschiedenen Farben und auch je nach Züchtung in unterschiedlichen Formen auf. Sie kann bis etwa einen Meter hoch wachsen.

Die Pflanze enthält u.a. Blausäure, ist also giftig.

Sie ist absolut winterhart.





Blütezeit: Mai-August
Standort: Schattig, feuchter, aber wasserdurchlässiger Boden. Normale Gartenerde reicht aus.
Pflege: Wenn die Blüten braun werden, alles Verblühte vorsichtig entfernen. Nach der Blütezeit etwa auf 15cm Höhe abschneiden.

Vermehrung:
Die einfachste Vermehrung erfolgt durch Teilung der Pflanze zum Beginn der Wachstumsperiode, man kann aber auch aus Samen neue Pflanzen ziehen. Sie samt sich auch selbst aus. Die Akelei ist ein Lichtkeimer, also nur ganz wenig mit Erde bedecken.




Alpenrose Rhododendron - Sorte: Cunninghams White

Rhododendron gehört zu den schönsten, winterharten Frühlingssträuchern. Es gibt weit über 1000 verschiedene Arten. Die Art in meinem Garten, Cunninghams White, kann etwa 1,5 m - 2 m hoch und breit werden. Bei dieser Sorte wird ein Rückschnitt empfohlen. 

Die Pflanze enthält Acetylandromedol, ist also giftig.
Sie ist auch für Tiere sehr giftig. Vor allem für Nutzvieh aber auch für Nager, Hunde und Katzen.

Alpenrose-Rhododendron



Alpenrose-Rhododendron


Blütezeit: April-JuniVermehrung: Die einfachste Vermehrung erfolgt durch Samen, der in den Samenkapseln gereift ist. Man kann auch Stecklinge circa Ende August schneiden oder durch Absenker vermehren. Der Erfolg ist aber ein ziemlich langwieriger Prozess.
Winterhart
Standort:
Hier scheiden sich schon die Geister: die meisten Gärtner sagen, der Rhododendron gehört in den Schatten.
Bei mir steht er in voller Sonne, südwestlich ausgerichtet. Auf dem Beipackzettel beim Kauf stand es so auch dabei. Dazu stand auch: je kleiner die Blätter, desto mehr Sonne verträgt er. Bisher, nach 9 Monaten, hat er keinerlei erkennbare Mängel. Erforderlich ist auf jedem Fall ein humusreicher saurer Boden. Der Boden sollte allerdings im Schatten sein.

Pflege: Wenn die Blütezeit vorbei ist und die Blüten braun werden, alles Verblühte vorsichtig entfernen. Sehr vorsichtig, damit man nicht die sich direkt darunter neu bildenden Triebe mit entfernt. Viel gießen, bei mir steht er ja in der Sonne, verträgt keine Staunässe. Ggf. Drainage legen, damit das Wasser vom gießen gut abläuft. Ich gieße ihn ausschließlich mit Regenwasser aus der Zisterne, Leitungswasser ist zu kalkhaltig. Nicht die Blüten mit Wasser besprühen, dadurch können viele Pilzerkrankungen entstehen. Zwischendurch kalkfreien Dünger geben. Im Winter vor praller Sonne schützen. Am besten eine Schicht Mulch aus Eichenlaub und Tannennadeln.
Gute Nachbarn: Alpenveilchen, Anemonen, Bambus, Blaustern, Farne, Fingerhut, Funkien, Hortensie, Ilex, Krokus, Lavendelheide, Magnolien, Narzissen, Prachtspiere, Primeln, Schneeglöckchen, Tulpe.
Schlechte Nachbarn: Bäume wie Ahorn, Birke, Kastanie, Linde, Rotbuche, Weide.





Die Gartenalpenveilchen sind im Gegensatz zu ihren großen Zimmerverwandten winterhart.  Die gesamte Pflanze fällt etwas kleiner als die Zimmervariante aus. Die Blüten sind weiß, rosa oder rot.




 
Blütezeit: Oktober-Dezember, teilweise sogar je nach Temperatur oder Schneefall bis in den Februar.
Winterhart
Standort: Halbschattiger oder schattiger Standort, gern auch unter Bäumen. Durchlässiger, humusreicher Boden. Düngen ist nicht erforderlich wenn man mulcht. Kalkgaben zum Ende des Sommers sind jedoch sehr wichtig.

Pflege:
Gut feucht halten, dabei Staunässe unbedingt vermeiden, die Wurzeln faulen sehr leicht. Die Knolle dicht unter der Erdoberfläche einpflanzen, nur locker mit Erde bedecken. In sehr kaltem Winter mit Fichtenreisig abdecken.

Vermehrung: Die Pflanze breitet sich von selbst weiter aus..






Niedrige Sommerschnittblume aus der Familie der Korbblütler. Einjährig, selten zweijährig. Wegen ihrer Pollen für Allergiker nicht geeignet. In der Vase hält sie sich recht lange.

Aster

Blütezeit:
Juni-September.
Standort: Sonnig. Nährstoffreicher, lockerer Humusboden. Keine Staunässe.

Pflege: Viel gießen, Staunässe vermeiden. Jährlich einen anderen Standort wählen. Nicht vorziehen, direkt aussäen. So wird die Pflanze gesünder. Düngen mit Schachtelhalmbrühe.
Vermehrung: Bisher habe ich den Samen in jedem Jahr neu gekauft.

Aus Asien stammendes winterhartes Glockenblumengewächs. Mehrjährig. Schöne Beet Pflanze mit großen Blüten. Ihren Namen verdankt sie der aufgeblasenen, ballonartigen Blütenknospe, bevor sie sich öffnet. Sie werden in weiß, rosa und blau angeboten.
Ballonblume

Ballonblume

Blütezeit: Juli-September.
Blüten ca. 3-5 cm groß, blähen sich vor dem Aufblühen ballonartig auf. Daher auch der Name dieser Pflanze. Pflanzengröße: bis etwa 80 cm.
Winterhart
Standort: Sonnig bis halbschattig. Nährstoffreicher, feuchter Humusboden. Keine Staunässe.

Pflege:
Staunässe unbedingt vermeiden, die Wurzeln faulen sehr leicht. Einmal pro Saison düngen ist ausreichend. Im Spätherbst, kurz vor Frostbeginn einfach kurz über der Erde abschneiden. Bei sehr starkem Frost ggf. mit Tannenreisig bedecken.
Schnecken gehen sehr selten an diese Pflanze. Die Ballonblume möglichst nicht mehr umpflanzen, das mag sie nicht so gerne, ist jedoch möglich.
Als Schnittblume gut geeignet solange die ballonartigen Knospen noch geschlossen sind. Anfang Oktober die Pflanze bis etwa 1cm über den Boden radikal abschneiden, sie kommt im Frühjahr wieder.

Gute Nachbarn: Ehrenpreis, Fingerkraut, Iris, Katzenminze, Nachtkerzen, Rittersporn, Salbei, Taglilien, Verbenen. in der Pflanzenheilkunde wird die Ballonblume genutzt: wirkt schleimlösend bei Husten mit starkem Auswurf, Erkältungen, Bronchitis, Brustfellentzündungen, Racheninfektionen. Die Wurzeln sind essbar, roh zu Salat oder Suppen.

Vermehrung: Kapselfrucht mit Samen. Die Kapselfrucht ist ca. Ende August reif. Samen im Frühjahr in Töpfen vorziehen, nur Samendick mit Erde bedecken.


Die Bartnelke ist eine zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 30 bis  70 cm erreicht. Sie verfügt über große Blütendolden, die sich aus vielen kleinen, starkduftenden Blüten zusammensetzen. Sie blüht in vielen verschiedenen Rosa und Rottönen, auch in weiß mit rotem Rand tritt sie auf. Als Schnittblume ist sie sehr gut geeignet.





Blütezeit:
Mai-Juli/August. Die Blüten werden ca. 3-5 cm groß, sie blähen sich vor dem Aufblühen ballonartig auf, daher auch der Name dieser Pflanze.
Winterhart, aber abdecken.
Standort: Sonnig. Die Bartnelke gedeiht in jeder Erde, am besten jedoch ist lockerer, kalkhaltiger Boden.

Pflege: Viel gießen, Staunässe vermeiden. Düngung kann, ist aber nicht zwingend erforderlich. Bei Jungpflanzen auf Schnecken achten, an ausgewachsene Pflanzen gehen die Schnecken nicht mehr.
Vermehrung: Die Bartnelke sät sich von selbst aus, es gibt aber auch Samen zu kaufen. Diesen sät man am besten zwischen Juli und August aus.


Die Bergenie ist ein winterhartes und wintergrünes Steinbrechgewächs. Sie wird etwa bis 40 cm hoch und breitet sich als Bodendecker durch ihre Rhizome rasch aus.





Blütezeit:
April-Juni und eine zweite Blüte ab Oktober in den Winter hinein.
Winterhart.
Standort: Heller Schatten bis voll sonnig wird alles vertragen. Die meisten Blüten entstehen jedoch in halbsonniger Lage. Jeder Boden wird vertragen, bevorzugt wird allerdings durchlässiger, nährstoffreicher Boden.
Ostwind mag diese Pflanze überhaupt nicht und im Frühjahr reagiert sie auf Spätfrost. Man sollte dann ggf. etwas abdecken.

Pflege: Normal gießen, Staunässe vermeiden. Düngung kann, ist aber nicht zwingend erforderlich. Nach der Blüte den Stiel bodentief abschneiden.
Vermehrung: Die Bergenie bildet Rhizome und breitet sich mit den Jahren von selbst aus. Man kann im Frühjahr Stecklinge aus den Rhizomen schneiden und direkt wieder pflanzen.


Die nicht winterharte Canna ist eine wertvolle und robuste Sommer- bis Spätsommer Blühpflanze. Ein - mehrjährig mit Rhizomen, also unterirdischen Knollen.


Blumenrohr-Canna



Blütezeit: Juni-Oktober.

Wuchshöhe: Kann ggf. bis zu 5 m hoch werden.

Canna Wurzeln sind essbar und reich an Stärke. Sie müssen aber stundenlang gekocht werden, damit sie weich genug sind. Ihr Geschmack ähnelt dem von Süßkartoffeln.

In Asien wird die Stärke zur Produktion von Glasnudeln verwendet.

Standort:
Viel Licht, volle Sonne, viel Wasser, viel Dünger. Schon leichter Schatten beeinträchtigt die Blüte. Windgeschützt sollte sie auch stehen.
Pflege: Sehr viel gießen wöchentlich düngen. Nach der Blüte die Blätter zurückschneiden. Spätestens wenn im Herbst die Blätter schlapp und braun werden, ist es der Canna zu kalt. Die Wurzelstämme sind nicht winterhart und sollten deshalb in Torf eingebettet an einem trockenen Standort unbedingt frostfrei überwintern. Schon im Januar kann man die Wurzelknollen wieder in Töpfe einsetzen und zum Austreiben wärmer stellen. In den Garten aber erst im Mai pflanzen.

Vermehrung: Teilung der Wurzelstämme. Die Wurzelstämme erst im Frühjahr teilen, jedes Stück etwa 2 bis 6 Augen. Dabei alte Wurzelreste und Vertrocknetes abschneiden. In Töpfe vorpflanzen, dabei aufpassen, dass man die Rhizome nicht beschädigt.
Gute Pflanzerde mit Hornspäne mischen. Die Erde danach nur befeuchten und nicht gießen. Zeigt sich das erste Blatt, am Tage schon in die Sonne stellen und nachts wieder reinstellen. Auspflanzen erst Ende Mai.
Canna kann man auch durch Samen vermehren. Er reift in Samentaschen an der Pflanze. Die schwarzen Samenkugeln müssen allerdings etwas vorbehandelt werden. Mit einer Feile den rauen Kern anschleifen, bis das weiße Innere leicht zu erkennen ist. Nun die Samen noch für einen Tag zum quellen in lauwarmes Wasser legen. Jetzt genauso verfahren wie mit den Rhizomen.

Gute Nachbarn: Dahlien, Eisenkraut.



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Blutjohannisbeere auch Zierjohannisbeere- Ribes sanguineum

Die Blutjohannisbeere ist ein winterharter, im zeitigen Frühjahr blühender Strauch. Mit seinen roten Blüten ist er bereits im April ein Tummelplatz für Hummeln.





Blütezeit:
April/Mai
Standort: Sonnig im lockeren humushaltigen Boden.

Pflege: Normal gießen, Staunässe vermeiden. Düngung zum Beginn der Saison. Direkt nach der Blüte schneiden und ggf. auslichten.
Die blau-schwarzen Früchte sind nicht giftig, sollten jedoch trotzdem nicht gegessen werden. Sie können Durchfall verursachen ebenso wie die ungenießbare Rinde.

Vermehrung: Zur Vermehrung im Spätherbst Stecklinge schneiden.


Die Buntnessel gehört mit zu den farbenprächtigsten Blattpflanzen Leider ist sie nur einjährig, im zweiten Jahr wird sie recht unansehnlich. Sie ist jedoch überaus pflegeleicht und einfach zu vermehren. So kann man sich jährlich neue Pflanzen heran ziehen. Sie ist auch nur Sommer tauglich. Es gibt sie  in unzähligen Farbvarianten.





Blütezeit:
April/Mai und noch einmal im August/September. Der eigentliche Schmuck dieser Pflanze sind jedoch die farbenprächtigen Blätter.
Standort: Sonnig bis Halbschattig, jedoch keine direkte Sonne. je heller die Buntnessel steht, desto Farbenfroher wird sie sein. Die Buntnessel gedeiht in jeder Erde, am besten jedoch ist lockerer, humushaltiger Boden.

Pflege: Viel gießen, Staunässe vermeiden. Düngung regelmäßig. Die unscheinbaren, hellblauen Blütendolden entfernt man am Besten, die Pflanze wird dadurch sehr viel buschiger. Bei mir ist es auch wieder notwendig.
Die Triebspitzen sollten immer mal wieder abgeknipst werden um einen kompakteren Wuchs zu erzeugen.
Man kann sie in einem hellen, kühlen Raum überwinter, es lohnt jedoch kaum, da sie im nächsten Jahr nicht mehr so hübsch wird.

Vermehrung: Zur Vermehrung die Triebspitzen im Wasser bewurzeln. Es geht ziemlich schnell und ganz einfach. Man kann auch durch Samen vermehren.

Nicht winterhartes Aronstabgewächs in verschiedenen Blütenfarben.



Blütezeit:
Juni-August
Wuchshöhe: 80cm - 1 Meter

Standort:
Hell, jedoch keine direkte Sonne. Windgeschützt. Gute Pflanzerde, die niemals austrocknen darf.

Pflege: Die Calla braucht regelmäßig viel Wasser es darf sogar im Untersetzer stehen. Während der Blüte wöchentlich Düngergabe. Humuserde reicht zum düngen aus.  Nach der Blüte diese schneiden und die Pflanze generell trockener halten - Ruhephase.
 
Niemals unter 10° draussen stehen lassen. Frühzeitig ausbuddeln und in Torf gebettet in ein helles Winterquartier stellen. Etwa Ende Februar in neue Erde zum Antrieb pflanzen, ab Mai wieder ins Freiland.

Vermehrung: Durch Tochterzwiebeln, auch durch Samen. Die Rhizome vorsichtig teilen, mindestens vier Augen sollten stehen bleiben.



Beliebte, bedingt winterharte Zierpflanzen aus der Familie der Korbblütler. Es gibt ca. 30 verschiedene Sorten. Angeboten werden sie in allen Rottönen, Gelbtönen und in Weiß

Chrysantheme

Chrysantheme

Chrysantheme

Blütezeit: August bis November.
Winterhart, bei sehr starker Kälte jedoch abdecken.
Standort: Sonnig bis halbschattiger Standort, gleichmäßig feucht halten. Mehrjährig. Feuchter, durchlässiger Boden.

Pflege: Regelmäßig gießen, jedoch nasse Füße vermeiden. Die Pflanze mag weder Trockenheit noch Staunässe, sie reagiert sofort mit hängenden Blättern. Während der Blütezeit gut düngen. Verblühtes sofort abschneiden um Krankheiten vorzubeugen. Nach der Blüte um etwa 8-10 cm kürzen. Zur Förderung der Seitentriebe einfach die Triebspitzen abschneiden. In sehr kalten Winter die Pflanzen mit Laub und Tannenzweigen o.ä. abdecken. Chrysanthemen-Hochstämme sollten lieber innen überwintern.

Vermehrung: Im Sommer durch Stecklinge ca. 6-8 cm lang. Werden die Blüten von Jahr zu Jahr kleiner, die Staude teilen, den Boden gut düngen oder mit Kompost versehen. Die Teilung im Frühjahr vornehmen.

Gute Nachbarn: Skabiosen, Salbei, Schafgarbe.

Chrysantheme

Die Dahlien sind ausdauernde, nicht winterharte Pflanzen aus der Familie der Korbblütler. Sie gehören aufgrund ihrer Farben und Formenvielfalt zu den beliebtesten Gartenpflanzen.

Dahlien - Dahlia

Dahlien - Dahlia



Dahlien - Dahlia



Dahlie

Dahlie

Nein, kein Bildbearbeitungsprogramm: Diese Dahlie blüht wirklich so zweifarbig, mitten zwischen den Himbeersträuchern. Die übrigen Blüten dieses Busches sind die gelb-gesprenkelten im Foto zuvor.


Dahlie







Blütezeit: Juli - Oktober, teilweise sogar bis in den November hinein.

Standort:
Dahlien lieben einen vollsonnigen Platz. Sandiger, leicht saurer Boden. Bei Lehmböden diesen erst mit Sand mischen. Bei Trockenheit ausreichend wässern.

Pflege: Ausreichend wässern und gelegentlich düngen. Hohe Sorten an Stäben festbinden. Verblühtes regelmäßig bis zur ersten Gabelung abschneiden. Ab Mitte August nicht mehr düngen. Die Knollen werden zu Beginn der Frostperiode mit etwas Erde zusammen ausgebuddelt. Nicht zu früh herausnehmen, Dahlien legen erst im Herbst neue Knospen für das nächste Jahr an. In einem frostfreien, trockenen Raum am besten in Sand oder Torf zum Überwintern einlagern. Sie dürfen dabei nicht austrocknen. Ist das Winterquartier wärmer als 5°, am besten auf Sand lagern, den man ab und zu mal anfeuchtet. Im Frühjahr, ab ca. 18 Grad, werden die Knollen wieder in die Erde gebracht.

Vermehrung: Teilung der Knolle. Nach der Winterruhe die Knollen einige Tage in Licht und Wärme legen, so sieht man die einzelnen Augen an den Wurzelhälsen. Mit einem scharfen Messer teilen. Mindestens ein Auge muss an jeden Stück vorhanden sein. Beim Einpflanzen, etwa Spatentief, sofort Dünger ca. 1 Teelöffel voll pro Pflanze, dazugeben. Rinderdung oder Hornspäne. Knollen nicht gießen, erst wenn die ersten Triebe sichtbar sind.

Gute Nachbarn: Astern, Eisenhut und Rittersporn, Salbei. Abstand halten denn Dahlien werden recht breit.
Dahlien - Dahlia

Dahlie



Dahlie

Dahlie






Mehrjährige, winterharte buschige Pflanze mit zarten Stängeln und schmalen, langen Blättern. Die Pflanze gibt es mit blauen, lilafarbenen, roten und weißen Blüten. Sie gehört zu den Dauerblühern unter den Staudenpflanzen. Es gibt über 70 verschiedene Sorten, dabei auch einige nicht winterharte Exemplare.

Dreimasterblume-Tradescantia
Dreimasterblume-Tradescantia

Blütezeit:
Mai - November. Die einzelne Blüte hält meistens nur einen Tag. Es bilden sich jedoch ständig neue Blüten.
absolut Winterhart
Standort: Sonnig bis halbschattig. Durchlässiger Boden. Am besten ist es den Boden mit Sand zu mischen.

Pflege: Feucht halten dabei jedoch unbedingt Staunässe vermeiden. Düngen nur einmal pro Saison. Wenn der Boden zu nährstoffreich ist, werden weniger Blüten gebildet.  Verblühtes entfernen regt zur neuen Blütenbildung an. Rückschnitt im Herbst.

Vermehrung: Durch Teilung entweder im Frühjahr oder im Herbst. Die Pflanze kann man auch sehr gut durch Kopfstecklinge vermehren. Entweder direkt in Erde stecken oder aber einfach in eine Vase mit Wasser stellen, sie wurzelt recht schnell. Sie vermehrt sich aber auch ständig selbst indem die Wurzeln sich reichlich ausbreiten. Wenn nur eine Pflanze davon im Garten stehen soll, muss man eine Wurzelsperre einbuddeln. Möchte man die Pflanze wieder loswerden, darauf achten, dass kein Millimeter der Wurzel in der Erde bleibt.  
Gute Nachbarn: Felberich, Iris, Spierstaude, Prachtspiere, Taglilien.

Dreimasterblume-Blüte


Das Edelweiß ist eine winterharte Steingartenpflanze die auch als Alpenpflanze berühmt ist. Sie stammt aber ursprünglich aus den Hochsteppen Asiens. Das Edelweiß steht unter Naturschutz.




Blütezeit:
Juni bis September. Das Edelweiß erreicht eine Höhe je nach Standort zwischen 5 und etwa 30 cm.
absolut Winterhart

Standort:
Vollsonnig auf eher kalkhaltigem oder neutralen Boden. Ich muss sie im Frühjahr umpflanzen, da sie im Halbschatten eher grau als weiß blüht. Wobei die weißen oder bei mir gräulichen "Blüten" nur die Hochblätter sind. Die eigentliche Blüte sind die gelben Röhrenblüten in der Mitte.

Pflege: Regelmäßig gießen, düngen nicht erforderlich. Ggf. ab und zu Kaffeesatz einarbeiten damit der Boden leicht sauer bleibt.

Vermehrung: Erfolgt im Frühjahr durch Samen


Eisenhut (Aconitum henryi 'Spark') stammt aus der Familie Ranunculaceae. Sie ist eine mehrjährige Pflanze die frosthart ist. Seinen Namen verdankt der Eisenhut seinem oberen Blütenblatt, dass sich helmartig über die Blüte stülpt
Der Eisenhut ist die giftigste Pflanze Europas. Bereits eine kleine Dosis ihres Herz- und Nervengiftes Aconitin kann tödlich sein. Sie ist in allen Bestandteilen hochgiftig, besonders jedoch im Wurzelstock!




Blütezeit:
Von Juli bis September, wird etwa 1,50 Meter hoch.
Standort: Die Ansprüche der verschiedenen Eisenhut-Arten sind ähnlich: Sie bevorzugen nährstoffreichen und nicht zu trockenen Humusboden an einem schattigen Plätzchen.

Pflege: Die Horstbildende Pflanze muss regelmäßig gewässert werden, jedoch nicht bei direkter Sonneneinstrahlung gießen.
Bei dieser Pflanze ist es wichtig verblühte Blüten und Blütenstände herauszuschneiden. Die Blühwilligkeit im folgenden Jahr leidet sonst darunter.

Vermehrung: Die Pflanze lässt sich durch Teilung im Frühjahr oder Herbst vermehren.


Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Engelstrompeten sind prachtvolle Kübelpflanzen, die ursprünglich cremefarben waren. Sie blühen inzwischen aber in allen Schattierungen von weiß bis rot. Sie sind nicht winterhart.
Engelstrompete ist in allen Bestandteilen hochgiftig!


Engelstrompete

Blütezeit:
Von Juni bis Januar bei 18 bis 25 Grad. Die Blüten werden etwa bis ca. 30 cm lang. Sie blühen in weiß, gelb, orange, rosa und rot. Die Pflanze wird in einen wachsenden Bereich und in einen blühenden Bereich unterteilt. Der Blühbereich beginnt nach der ersten y- förmigen Verzweigung der Pflanze. Die Blätter sind dort kleiner und asymmetrisch angelegt. Beim Rückschnitt im Spätherbst darauf achten, nur im Blühbereich schneiden.
Standort: Im Sommer benötigt die Engelstrompete einen vollsonnigen, geschützten Platz.

Pflege: Der Wasserverbrauch dieser Pflanze ist sehr hoch, man muss an heißen Tagen eventuell zweimal gießen. Wöchentlich einmal mit Flüssigdünger düngen. Ab Ende August weniger düngen, Mitte September damit aufhören, damit die Pflanze sich auf den Winter vorbereiten kann. Häufig vorkommende Löcher in den Blättern kommen meistens von kleinen Raupen, die man täglich ab sammeln sollte.
Die Engelstrompete sollte frostfrei, so um die 10 Grad, hell und luftig überwintern. Der Wurzelballen darf nicht austrocknen. Wenn man einfach mit dem Spaten im Container, etwa 5 - 10 cm von Rand, ringsherum die Pflanze absticht, kann man sie in einem kleineren Container gut lagern. Im Frühjahr kann die Pflanze wieder in den alten Container. Die entstehende Lücke im Rand gut mit neuer Erde auffüllen.

Vermehrung: Erfolgt im Frühjahr durch Stecklinge. Einfach ein Stück vom Stamm abschneiden und in ein mit Wasser gefülltes Gefäß stellen. Wurzeln kommen recht schnell.

Engelstrompete

Winterharte Staudenpflanze aus der Familie der Liliengewächse mit wunderschönen Blütenkolben in den Farbtönen von weiß über gelb und orange Tönen bis hin zu rot. Es gibt weltweit ca. 70 verschiedene Sorten. Sehr gut als Schnittblume geeignet.

Fackellilie

Blütezeit: Blüten zeigen sich von Juni bis zum Oktober. Die Höhe variiert je nach Sorte von etwa 60 cm bis zu 1,50 Meter.
Winterhart, jedoch die Stiele zusammen binden.
Standort: Vollsonnig in durchlässigem, humosen Boden. Windgeschützt pflanzen. Schwere Erde zuvor mit Sand mischen, damit die Wurzeln nicht faulen.

Pflege: Wenig gießen, dabei auf guten Ablauf achten. Notfalls für Drainage sorgen. Verblühtes abschneiden. Wenig düngen, vor Schnecken schützen. Im Spätherbst die Stiele zusammen binden und die Pflanze mit Laub an häufeln. In sehr kaltem Winter zusätzlichen Winterschutz anbringen.
Vermehrung: Vermehrung erfolgt durch Teilung der Wurzelstöcke oder auch durch Samen. Etwa alle 5-6 Jahre generell die Pflanze teilen.

Dieses farbenfrohe, bis etwa minus 10 Grad winterharte, Nadelgehölz wächst von Natur aus in einer etwas unregelmäßigen Kugelform. Die Feder-Zypresse wächst sehr langsam.

Federzypresse

Blütezeit: Blüten werden nicht gebildet.
Winterhart, unter minus 10° abdecken
Standort: Sonnig bis Halbschatten. Verträgt jede Gartenerde.

Pflege: Kugelig und langsam wachsend, bis ca. 60 cm hoch. Kann aber nach Wunsch geformt werden. Wenig aber regelmäßig wässern und gelegentlich düngen. In sehr kalten Wintermonaten direkt am Stamm mit Laubreisig abdecken.
Vermehrung: Hierzu kann ich noch nichts sagen, ich versuche es im späten Herbst mit Absenkern und Stecklingen.

Eine heimische, mehrjährige, winterharte Wildstaude. Auf Lehmboden allerdings eher eine wuchernde Pflanze. Es gibt sehr viele verschiedene Arten, die alle unterschiedliche Blütenformen haben. Meine Pflanze ist ein Gold-Felberich.

Felberich



Blütezeit:
Juni - September
absolut Winterhart
Standort: Sonnig bis halbschattig. Humus- und nährstoffreicher, nicht zu trockener Boden. .
Pflege: Unbedingt in Töpfen in die Erde setzen. Der Felberich breitet sich rasant aus und überwuchert schwächere Pflanzen. Regelmäßig gießen, Düngen nicht erforderlich bei nährstoffreichem Boden.

Vermehrung: Felberich breitet sich von selbst aus. Die Pflanze vermehrt sich durch Wurzeltriebe und auch durch Samen. Man muss sich schon sehr bemühen, die Pflanze im Zaum zu halten.
Felberich

Mehrjährige winterharte Staudenpflanze aus der Familie der Dickblattgewächse. die je nach Sorte zwischen 20 cm und 60 cm hoch werden kann. Sie blühen in den unterschiedlichsten Farbtönen von Weiß über Rosa und Rotvarianten bis hin zu Violett. Sie gilt als Bienen und Schmetterlings-Tummelplatz.

Fetthenne gilt als Giftpflanze. Sie verursacht Hautreizungen und kann bei Verzehr Übelkeit hervorrufen.

Fetthenne

Fetthenne

Blütezeit: Ende Juli-Oktober.
Winterhart
Standort: Viel Licht, volle Sonne, wenig Wasser, kein Dünger, nährstoffreicher durchlässiger Boden.  Einmal jährlich Humuserde reicht als Nährstoffgabe völlig aus.
Pflege: Erst gießen, wenn die obere Erdschicht richtig trocken ist. Zuviel Feuchtigkeit fördert die Wurzelfäule. Nach der Blüte, zum Ende Herbst nicht zurückschneiden. Im Frühjahr bis ca. 10 cm oberhalb der Bodenschicht abschneiden.

Vermehrung: Teilung der Wurzelstämme. Ab Sommer kann man auch sehr leicht Stecklinge im Wasser bewurzeln.

Gute Nachbarn: Herbstastern, Gräser.


Zweijährige, winterharte, krautige Pflanze Der Fingerhut ist ideal für die Bestäubung durch Honigbienen eingerichtet. Einige Arten können bis zu 2 Meter hoch werden. Sie zählt zu den geschützten Pflanzen.
Fingerhut ist in allen Bestandteilen hochgiftig. Bereits der Verzehr von zwei Blättern kann zu einer tödlichen Vergiftung führen.

Trotz seiner starken Giftigkeit werden die Wirkstoffe des Fingerhutes weltweit von Ärzten gegen Herzschwäche verordnet, denn die Digitalis-Glykoside gelten als die besten herzstärkenden Mittel.

Fingerhut

Fingerhut



Blütezeit:
Von Juni bis in den November hinein. Im Gartencenter wird von einer Blütezeit Juli - August gesprochen, doch meine Fingerhüte blühen eben anders.
Winterhart
Standort: Schattige, besser halbschattige Lage. Kalkarmer, saurer, lockerer und humusreichen Boden .

Pflege: Feucht halten. und gelegentlich düngen. Hohe Sorten an Stäben festbinden. Ab Mitte August nicht mehr düngen.
Vermehrung: Erfolgt durch Samen. Wo die Blüten waren bilden sich Samenkapseln. Wenn sie getrocknet sind, öffnen sie sich, darin liegt ganz feiner Samen. Wenn man die Kapseln an der Pflanze lässt, säen sie sich selbst aus, so dass man eigentlich in jedem Jahr Fingerhüte im Garten findet. Man kann sie auch sammeln und an anderer Stelle aussäen.
Fingerhutsamen sind Lichtkeimer, nicht mit Erde bedecken. Beste Aussaatzeit ist kurz nach der Blüte. In den Blüten tummeln sich täglich sehr viele Hummeln.

Fingerhutbluete



Duftende, winterharte Pflanze aus der Familie der Sperrkrautgewächse. Sie gehört zu den schönsten und auffälligsten Stauden des Sommers. Es gibt an die 1000 verschiedene Arten. Hauptsächlich unterscheidet man die niedrigen Arten: Polsterphlox wie ich ihn habe und die hochwachsenden Arten.

Falmmenblume

Flammenblume.Phlox

Blütezeit:
Juni-September.
Winterhart
Standort: Am besten ist volle Sonne, aber auch im Halbschatten blüht der Phlox.
Pflege: Immer feucht halten, jedoch nur die Wurzeln. Die Blüten möglichst nicht begießen. Nach sehr viel Regen fallen meistens die Blüten ab. Im Herbst Mulchen. Abgeblühtes entfernen oder auch zurück schneiden.

Vermehrung: Durch Teilung der Pflanze nach der Blüte. Man kann den Phlox auch ganz einfach im zeitigen Frühjahr teilen. Wenn man mit der Nachbarin tauscht, erhält man so viele verschiedene Arten.




Sukkulente ( wasserspeichernde ), nicht winterharte Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse. Sie ist ein sehr anspruchsloser Dauerblüher, auch unter dem Namen Brutblatt bekannt.
In den meisten Gartenbüchern steht sie als Zimmerpflanze, ich habe sie im dritten Jahr von Mai bis Oktober im Garten und sie blüht den ganzen Sommer über.

Flammenblume



Blütezeit:
Den ganzen Sommer über bis Oktober.
Standort: Halbschatten und viel Licht. Am Besten ist Kakteenerde.
Pflege: Braucht nur wenig Wasser, jede Woche einmal gießen reicht völlig aus. Zwischendurch auch düngen und Verblühtes entfernen. Auf zu viel Wasser reagiert sie mit Blütenabfall.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder auch durch Brutblätter (Blattstecklinge).



Einjährige, nicht winterharte Kübel- und Balkonpflanze die ihren Namen zu Recht trägt. Sie blüht unermüdlich. Es gibt ca. 500-600 verschiedene Sorten.

Fleissiges Lieschen

Fleissiges Lieschen

Blütezeit:
Den ganzen Sommer über, von April bis in den November, je nach Temperatur.
Standort: Nur für Kübel und Töpfe geeignet, windgeschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort und einen durchlässigen, humusreichen Boden. Zwischen 15° und 25° gedeiht die Pflanze am Besten.
Pflege: Wird es im Sommer wärmer, mit Wasser besprühen. Stets feucht halten, jedoch "nasse Füße" vermeiden. Einen recht großen Pflanztopf wählen, die Lieschen werden meist doppelt so breit. Sobald es im Herbst kühler wird, nach drinnen stellen. Eine Hängeampel hat sich am besten bewährt, da stets überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.

Vermehrung: Durch Stecklinge der Triebspitzen. Diese gedeihen in einem wassergefüllten Gefäß. Vermehrung ist das ganze Jahr über möglich. Am sinnvollsten ist es jedoch im Oktober die Stecklinge zu schneiden, so hat man gleich für das kommende Jahr neue Pflanzen.
Gute Nachbarn: Begonien, Hainblume, Storchschnabel, Verbenen.


Sommergrüner, winterharter Strauch aus der Familie der Ölbaumgewächse. Es gibt ca. 25 verschiedene Arten. Mein Flieder heißt: Edelflieder 'Katharina Havemeyer'. Flieder wächst sehr schnell, ca. 40 cm im Jahr.
 
Flieder

Flieder

Blütezeit:
Die meisten Arten blühen im Mai/Juni. Bei mir blüht er zum ersten Mal, die kleine Pflanze ist ja auch erst 10 Monate alt. Ich mochte keine großen, fertigen Pflanzen kaufen. Sie sollen bei mir wachsen.
absolut Winterhart
Standort: Volle Sonne. humusreicher, kalkhaltiger, feuchter Boden.
Pflege: Staunässe wird nicht vertragen. Am besten einzeln pflanzen und möglichst tief in den Boden damit beim Hacken nicht die Wurzeln beschädigt werden.
Verblühtes sofort direkt unterhalb der Blüte abschneiden. Nicht weiter schneiden, da die Blütentriebe für das nächste Jahr gleich angelegt werden. Sehr Frostfest. Störende und wuchernde Wurzelausläufer direkt am Boden abschneiden.

Vermehrung: Erfolgt durch Stecklinge die man direkt nach der Blüte schneidet.
Flieder vermehrt sich auch von selbst. Möchte man weiter keinen Flieder mehr haben, sollte man die Seitentriebe, die aus dem Boden wachsen mitsamt der dazugehörigen, gesamten Wurzel entfernen.

Die Freesie ist eine mehrjährige, nicht winterharte Pflanze aus der Familie der Irisgewächse. Es gibt ca. 15 verschiedene Arten in den überwiegenden Farben Gelb, weiß, orange, rosa und auch rot und lila.
 
Freesie

Freesien

Blütezeit:
Juli - September, manchmal sogar auch bis Mitte Oktober.
Standort: Halbschatten. auch noch in der vollen Sonne  wächst die Freesie gut. Humusreicher, feuchter Boden.
Pflege: Staunässe wird nicht vertragen. Nur so lange die Pflanze nicht blüht von oben gießen, danach besser direkt am Stiel, ähnlich wie bei den Tomaten. In sehr verregneten Sommer blüht sie sehr spärlich und auch nur kurze Zeit. Im Herbst die Zwiebeln ausbuddeln und bei etwa 8-10° überwintern. Erst Mitte Mai wieder in die Erde setzen.

Vermehrung: Erfolgt durch Samen der in der Kapselfrucht sitzt. Durch Stecklinge ist die Vermehrung auch möglich.

Freesien

Die Fuchsien sind dicht verzweigte Sträucher aus der Familie der Nachtkerzengewächse. Sie verholzen mit der Zeit. Weltweit gibt es über 100 verschiedene Arten in den unterschiedlichsten Höhen. Einige Sorten können sie über 10 Meter hoch werden.
 



Blütezeit:


Juni - November.
Standort: Halbschattig und windgeschützt. Normale Gartenerde.. Je heller die Blütenfarbe desto mehr kann die Pflanze in der Sonne stehen.
Pflege: Regelmäßig gießen und düngen. Im späten Herbst zum überwintern kühl aber frostfrei lagern. überwintern. Im zeitigen Frühjahr auf etwa 1/3 zurück schneiden und wieder ins Freie setzen.

Vermehrung: Erfolgt durch Samen noch besser durch Stecklinge.



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Gartenazalee auch Japanische Azalee - Rhododendron molle

Ein Strauchgewächs aus der Gattung Rhododendron und der Familie der Erikagewächse.



Blütezeit:
April - Mai
Winterhart
Standort: Sonnig bis halbschattig, leicht saurer durchlässiger Boden.

Pflege: Wenig gießen, sehr anspruchslose Pflanze, ähnlich wie Rhododendron behandeln.

Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt durch Teilung des Wurzelballens.

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Üppiger Sommerblüher, Hecke kann bis ca. 2 Meter hoch werden. Eingeschränkt Winterhart ab minus 5 Grad sollte die Pflanze gut abgedeckt werden. Im letzten Winter hatten wir minus 16° und alle Pflanzen haben überlebt. Ich hatte nur mit Tanne abgedeckt.

garteneibisch



Garteneibisch

Garteneibisch



Blütezeit:
Juni - Oktober je nach Temperatur und Gegend. Bekommt im Frühjahr sehr spät Laub.
Winterhart, bei sehr starkem Frost abdecken.
Standort: Sehr sonnig und windgeschützt stellen. Verträgt aber auch Schatten. Humusreicher Boden.

Pflege: Viel gießen, so dass die Erde immer leicht feucht, aber nie nass ist. Regelmäßig in den heißen Monaten besprühen zum Erhöhen der Luftfeuchtigkeit. Von Mai bis August alle zwei Wochen düngen. Im späten Winter, etwa Februar März, zurückschneiden. Immer 2mm über einer nach außen liegenden Blüte.

Vermehrung: Hibiskus vermehrt man durch Stecklinge, entweder durch Triebspitzen, die im Frühjahr beim Rückschnitt anfallen, oder durch krautige, noch nicht verholzte Triebspitzen, die im August - September geschnitten werden. Die Stecklinge in ein Erde-Sand-Gemisch stecken und mit Folie abdecken. Die Stecklinge möglichst über 20° halten. Teilweise, bei idealen Standbedingungen, samt sich Hibiskus auch selbst aus. Natürlich kann man auch den Samen aus den Samenkapseln Anfang Oktober sammeln und an geeigneter Stelle selbst aussäen. Die Samenkapseln erscheinen Ende September, sie sehen den Blütenknospen sehr ähnlich, sind nur fast rund. Samen über den Winter kühl und trocken lagern. Etwa Februar, März bei Zimmertemperatur in normale Blumenerde aussäen. Die Samen dünn mit Erde bedecken und feucht halten. Mit einer Glasscheibe o.ä. abdecken um einen Treibhauseffekt zu erzielen. Täglich lüften. Nach etwa 10 bis 20 Tagen sieht man den ersten Keim. Ende April ins Freie pflanzen.

Garteneibisch
 

weitere Sorten:

Newbiscus Winter hardy

Der Newbiscus ist eine recht neue Züchtung aus der Art Garteneibisch/Hibiscus. Sie ist absolut winterhart. Die einzelnen Blüten sind etwa 30 cm groß.
Angeboten wird diese Züchtung in vier verschiedenen Variationen: Mauvelous® Eyecatcher® Red Sky® und White Heaven®. Diese Züchtungen sind nach dem Pflanzenzüchterrecht geschützt.
Die Blütezeit reicht von Juli / August bis zum ersten Frost. Nach der Blüte stirbt der oberirdische Teil der Pflanze ab und die Staude zieht sich in den Boden zurück, ähnlich wie bei den Tulpen. Im Frühjahr treibt sie  wieder aus und wächst rasant.

 

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Geranie - Pelargonium
 

Mehrjährige, nicht winterharte krautige Pflanze aus der Familie der Storchschnabelgewächse. Die korrekte Bezeichnung, auch im Deutschen, ist eigentlich Pelargonie, doch der Name Geranie ist bei vielen sehr geläufig. Es wird unterschieden zwischen Hängegeranien und stehenden Pflanzen.
 




Blütezeit:
April - Oktober.
Standort: volle Sonne, normale Gartenerde.
Pflege: Sehr viel gießen, dabei jedoch Staunässe vermeiden. Verblühtes sofort entfernen. Im Spätherbst auf ca. 10-15cm zurückschneiden, weniger gießen und dann bei ca. 8-12° im trockenen Raum überwintern. Einmal wöchentlich im Winter wenig gießen. Im Frühling durch etwas mehr Wasser und mehr Licht wieder zum Wachstum anregen.

Vermehrung: Durch Stecklinge, einfach einen Stiel in die Erde stecken



Mehrjähriger Sommerblüher aus der Familie der Schwertliliengewächse. Mit ihren schwertförmigen Blättern bringt jede Pflanze eine Ähre mit bis zu 20 Blüten hervor. Nicht winterhart.

Gladiole
Gladiole

Gladiole


Blütezeit:
je nach Sorte von Juni bis Ende September.
Standort: Sonniger Standort, humusreicher, lockerer und etwas feuchter Boden. bei schweren Böden Drainageschicht unterlegen. Pflanztiefe ca. 10 cm, die flache Seite nach unten legen. Den Standort jährlich wechseln sonst blühen sie nur noch weiß.

Pflege: Zum Überwintern werden die Knollen nach dem Vergilben des Laubes aus der Erde genommen. Blätter der Knollen sofort bis auf einen Rest von etwa 5 cm zurückschneiden. Knollen bei 25 - 29 Grad nachtrocknen. Frostfrei, kühl (bis maximal 10° C) und trocken lagern. Erst nach den Eisheiligen wieder auspflanzen.

Vermehrung: Durch Brutzwiebeln, die im Frühling von den Zwiebeln geteilt werden. Bei Schnittblumen in der Vase die oberste Blüte abknipsen, es erhöht die Blühdauer.

Gute Nachbarn: Alpenveilchen, Anemonen, Bambus, Blaustern, Farne, Fingerhut, Funkien, Hortensie, Ilex, Krokus, Lavendelheide, Magnolien, Narzissen, Prachtspiere, Primeln, Schneeglöckchen, Tulpe.

Schlechte Nachbarn: Bäume wie Ahorn, Birke, Kastanie, Linde, Rotbuche, Weide.
Gladiole




Eine niedrig wüchsige, üppig blühende Glockenblume aus Süd- und Mittelitalien. Der Sommerblüher wird meistens in blau, lila oder weiß angeboten. Weltweit gibt es etwa 300 verschiedene Glockenblume. Der lateinische Name: Campanula heißt zu deutsch: Glöckchen.





Blütezeit:
je nach Sorte von Mai bis Ende September.
Winterhart, jedoch abdecken
Standort: Sonniger bis halbschattiger Standort, humusreicher, lockerer und etwas feuchter Boden. bei schweren Böden Drainageschicht unterlegen. Regelmäßig düngen

Pflege: Zum Überwintern mit Laub oder Reisig abdecken, nur bedingt winterhart..

Vermehrung: Durch Samen oder auch Teilung der Pflanze..



Der Goldlack ist eine winterharte mehrjährige, krautige Pflanze. Die zahlreichen wohlriechenden Blütentrauben blühen in den Farbschattierungen von Gelb über Orange, Rot bis zu Bronze.

Der Goldlack ist in allen Pflanzenteilen giftig!

Goldlack

Blütezeit:
März-Juni. Jungpflanzen sind nicht völlig winterhart. Erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 80cm.

Winterhart
Standort: Volle Sonne. Lockerer, nährstoffreicher Lehm-Sandboden.

Pflege: Die Pflanze ist recht anspruchslos, sie sollte nur nicht austrocknen. Nach der Blüte stark zurückschneiden, so dass nur wenige Blätter übrig bleiben

Vermehrung: Durch Samen: Die Samen reifen in 4-9 cm langen, runden Schoten heran, die vom Stängel aufrecht abstehen. 2. durch Stecklinge

Gute Nachbarn: Stiefmütterchen, Tulpen, Schleifenblume, Blaukissen, Steingarten-Glockenblumen und Vergissmeinnicht.

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Goldmohn, auch Kalifornischer Mohn oder Schlafmützchen genannt -Eschscholzia californica

Üppiger Sommerblüher, meist ein- zweijährig. Weltweit gibt es etwa 10 verschiedene Arten.

Der Goldmohn ist in allen Pflanzenteilen giftig, wird aber auch als Arzneipflanze genutzt zur Beruhigung und Schlafförderung.






Blütezeit:
Juni - Oktober
Winterhart
Standort: Sehr sonnig und trocken.

Pflege: Wenig gießen, sehr anspruchslose Pflanze.

Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt durch Samen, den man im Frühjahr direkt ins Freiland sät. Die Pflanze sät sich auch selbst immer wieder aus. Die ersten Samen der Selbstaussaat keimen schon Anfang September wieder.


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