Deutsche Namen in alphabetischer Reihenfolge




Hinweis:
Die Angaben unter Blütezeit müssen nicht den allgemeinen gärtnerischen Angaben entsprechen, es ist die Zeitangabe, in der die Blumen bei mir blühten.




Petunien gehören zu den Nachtschattengewächsen. Sie blühen in allen Farben und gelten als schnellwüchsige Pflanze. Nicht winterhart
Hängepetunie



Blütezeit: Mai-Oktober.
Standort: Sehr sonnig stellen. Humusreicher Boden ist sehr wichtig. Windgeschützte Plätze auswählen. Meine Pflanze ist eine Zwerg-Hängepetunie.
Pflege: sehr viel gießen (im Hochsommer 2-3-mal täglich) dabei jedoch Staunässe unbedingt vermeiden. Am einfachsten ist die Haltung in einer Ampel, dort kann das überschüssige Wasser ablaufen. Regelmäßig düngen. Verblühtes täglich abschneiden damit neue Blüten nachkommen.
Vermehrung: Um Samen zu erhalten muss man die vertrocknete Blüte dran lassen und nur das äußere davon abziehen. Darunter bildet sich eine Samenkapsel die bis zum braun werden an der Pflanze bleiben muss. Danach kann man den Samen aus der Kapsel nehmen. Den Samen kann man bereits Anfang März aussäen. Petunien sind leider sehr anfällig gegen weiße Spinnen und Blattläuse.

Winterhartes Dickblattgewächs mit weit über 2500 verschiedenen Sorten. Er wird häufig in Steingärten gepflanzt und auch zur Dachbegrünung ist er hervorragend geeignet. Inzwischen wurde sogar wissenschaftlich bewiesen, dass Dächer mit Hauswurz bepflanzt, seltener vom Blitzschlag betroffen sind.

Hauswurz



Blütezeit: Nach etwa zwei Jahren fängt sie zu blühen an, von etwa Juni-August. Abgeblühte Triebe sterben ab, bilden aber wieder Tochterrosetten.
absolut Winterhart

Standort:
Die absolut winterharte Pflanze steht am liebsten in Steingärten oder sonstigen felsigen, trockenen Ecken. Sehr sonnig.
Pflege: Sie lässt sich sehr leicht umpflanzen und wächst überall problemlos an. Die Pflanze bildet immer weitere Rosetten, die man leicht abknipsen kann und sofort wieder an einer neuen Stelle einpflanzt.
Vermehrung: Die Pflanze vermehrt sich mit der Zeit durch Tochtertriebe von selbst.

Hauswurz

Es gibt ca. 3000 Arten dieser blühenden, winterharten mehrjährigen Sträucher. Die Arten der Knospen blühen bleiben den ganzen Winter über sehr ansehnlich, da sich die Knospen nie ganz öffnen. Mit den verschiedenen Heidekrautarten kann man durchgehend das ganze Jahr über blühende Pflanzen bewundern.
Heidekraut

Heidekraut

Heidekraut

Blütezeit: Ab Juli über den Winter bis etwa März
Winterhart

Standort:
Volle Sonne bis halbschattig. Kalkfreier, feuchter, saurer Boden.

Pflege: Staunässe vermeiden, jedoch regelmäßig gießen, sie vertrocknen sehr leicht und werden grau. Ganz wichtig ist das Beschneiden nach der Blüte, sonst blüht sie nicht wieder neu. Ende Februar - Ende März etwa 10 - 15 cm schneiden.
Pflanzen, die den Sommer über in Kübel oder Pflanzschalen stehen, sollten im Winter direkt ins Beet gesetzt werden. So überstehen sie den Winter besser. Im Frühjahr können sie zurück in den Kübel.

Gute Nachbarn: Ginster, Gräser, Heidenelken, Katzenpfötchen.
Vermehrung:
Erfolgt durch Stecklinge oder Absenker im August. Die Vermehrung ist sehr schwierig.

Heidekraut

Heidekraut

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Herbstaster auch unter Kissenaster bekannt - Aster novae angliae

Mehrjährige winterharte Blütenstaude, die je nach Sorte zwischen 20 cm und 2 Meter hoch werden kann. Sie blühen in den unterschiedlichsten Farben von Weiß über Rosa und Rotvarianten bis hin zu Violett.
Herbstaster

Blütezeit:
September bis November, je nach Witterung auch bis Weihnachten.
absolut Winterhart

Standort: Sonnig, nährstoffreicher Boden. Gleichmäßig feucht halten.

Pflege:
Öfter düngen, am besten mit Kompost. Nach der Blüte wird die Pflanze stark zurück geschnitten, das sorgt für einen reichlichen Blütenansatz für das nächste Jahr.

Da die Pflanze den Sommer über recht unscheinbar ist, habe ich sie in Töpfen und Kübel vor Hecken und Gehölzen stehen. Zur Blütezeit kann man sie dann einfach an die gewünschte Stelle bringen.

Gute Nachbarn: Chrysantheme, Eisenhut, Fetthenne, Goldraute, Phlox, Rittersporn, Sonnenhut, Sonnenauge, Sonnenbraut.
Vermehrung:
Erfolgt durch Teilung der Pflanze im Frühjahr.

Blütenstrauch mit großen, farbenprächtigen Dolden. Es gibt die Zimmerhortensien, die den Winter über ins Haus gehören und die Freilandhortensien, die im Freien überwintern. Doch auch diese sollten einen Kälteschutz aus Laub und Reisig erhalten. Nicht ganz winterhart.

Hortensie

Hortensie

Hortensie


Blütezeit:
Juni-Oktober.

Wuchshöhe: Etwa 1,5 Meter hoch, einige Sorten können bis zu 3 Meter hoch werden.
Winterhart, jedoch abdecken


Standort:
Die Hortensie liebt feuchte, leicht saure Böden an einem halbschattigen Standort.
Pflege: nur wenig düngen, bewährt hat sich bei der Hortensie die Düngung mit Kaffeesatz.
Hortensien sind zwar winterhart, aber da die Blütenknospen bereits vor dem Winter angelegt werden und frostempfindlich sind, eignen sich Hortensien nur in milden Gegenden für die Freilandpflanzung im Garten.
Im Winter 2009-2010 hat sie bei minus 20° im Freiland überlebt und ab Juli sehr üppig geblüht.
Beim Schneiden sehr aufpassen, nur die Blütenstände dicht oberhalb des ersten intakten Knospenpaares abschneiden und keinesfalls ein Stück vom Ast mitschneiden. Die neuen Knospen sitzen direkt unter den Blütenständen. Wird zu tief geschnitten, verzichtet man damit eine Saison lang auf die Blüte. Bei Bedarf entfernt man  den alten Blütenstand und lichtet die gesamte Pflanze noch etwas aus, indem man die ältesten Triebe auf Bodenhöhe abschneidet. Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist das zeitige Frühjahr, dabei schneidet man gleich die im Winter abgestorbenen Triebe mit.

Ausnahmen dieser Regel sind lediglich die Schneeball Hortensien und die Rispenhortensien. Diese werden gleich nach der Blüte geschnitten.

Stehen die Hortensien in einem geeigneten sauren Boden, Säuregrad 4 bis 4,5, und erhalten einen Dünger der Aluminiumoxid enthält, werden sie blau. Nur rosa und rote Sorten eignen sich zur Blaufärbung. Es ist auch eine Art, seinen Boden zu testen: saurer Boden= blaue Blüte, alkalischer Boden= rosa Blüte.

Hortensie

Vermehrung: Durch Stecklinge die einfach in einem Glas Wasser bewurzelt werden.

Gute Nachbarn: Zur Hortensie kann man alle Pflanzen setzen, sie ist nur mit sich selbst unverträglich.
Mehrjährige,, winterharte Hybride. Der Herbstenzian ist eine mehr kriechende Pflanze, die zwischen 10 cm und 30 cm hoch werden kann.

Herbstenzian

Blütezeit:
August- November.
Die Blüten öffnen sich nur bei Sonnenschein. An trüben Tagen bleibt die Blüte völlig geschlossen.
Winterhart
Standort:
Sonnig, hell, saure Erde auch für Moorbeete geeignet.

Pflege:
Stets feucht halten, im Mai zurück schneiden. Am besten mit Regenwasser gießen. Die Staude wird mit der Zeit breiter und eignet sich daher auch gut als Bodendecker. Nach der Blütezeit zieht die Pflanze ein, ähnlich wie Tulpen.

Vermehrung: Durch Teilung im Frühjahr. Die Vermehrung durch Samen ist auch möglich, dieser muss aber schon im September ausgesät werden. Der Herbstenzian ist ein Frostkeimer und braucht etwa sechs Monate bis zum Austreiben.

Herbstenzian

Eine Sternwinde, die zwischen 3 und 5 Meter klettern kann. Eigentlich mehrjährig, wird bei uns jedoch meistens nur einjährig kultiviert. Sie verträgt absolut keinen Frost.


Blütezeit:
von Juni bis Oktober  
Standort: sonnig und geschützt, stets feucht halten.

Pflege: Regelmäßig düngen. Staunässe und austrocknen vermeiden. Nicht winterhart, ab 8 Grad in der Nacht sollte die Pflanze gut verpackt sein. Ab 5 Grad muss die Pflanze auf jedem Fall etwa auf 50 cm gekürzt werden und in einem frostfreien Raum überwintern. Im Winter auch auf regelmäßig feuchte Erde achten. Nicht vor Mitte Mai wieder ins Freiland setzen.
Ich hatte im letzten Winter wohl einen kleinen Teil der Pflanze im Trog übersehen. In dieser Zeit hatte ich in diesem großen Trog Winterspinat gepflanzt. Nach der Spinaternte im März kamen tatsächlich kleine Triebe der Indianerfeder heraus, die im Sommer besonders üppig blühten.
Vermehrung: erfolgt im Frühjahr durch Samen.


Die Indianernessel ist ein Lippenblüter aus der Familie der Taubnesseln. Diese Sorte gilt als winterhart.



Blütezeit: Von Juni bis Oktober  
Standort: Sonnig bis halbschattig.

Pflege: Regelmäßig gießen und mit Komposterde düngen. Staunässe und austrocknen vermeiden. Die Pflanze wächst buschartig.
Sie wurde bei den Indianern in Nordamerika zur Teeherstellung genutzt. Auch heute noch trinken viele Menschen den Tee aus der Monardapflanze. Die Blätter riechen sehr nach Bergamotte. Bienen mögen diese Pflanze auch sehr.

Vermehrung: Erfolgt im Frühjahr durch Samen.
Die Indianernessel wird auch sehr gerne als Schnittblume benutzt, sie hält sich relativ lange in der Vase.
Man kann auch einfach durch Teilung der Pflanze im Frühjahr vermehren.


Eine Pflanze aus der Familie der Ölbaumgewächse. Eine Kletterpflanze, die auch als Stauch oder Stämmchen geschnitten werden kann. Nicht ganz winterhart.
Jasmin - Jasminum officinale



Blütezeit:
April-Juni sowie ein zweites Mal von August bis November. Bei mir blüht sie im Jahr 2010 von April an durchgehend bis September
Winterhart, aber gut verpackt

 Standort:
Volle Sonne, stets feucht halten.

Pflege: Regelmäßig düngen. Schneiden direkt nach der Blüte. Damit sich mehrere Triebe bilden, die Triebspitzen ab und zu abknipsen.
Nicht so ganz winterhart, unter minus 3 Grad sollte die Pflanze gut verpackt sein, trotzdem braucht sie auch dann sehr viel Licht. Am liebsten überwintert sie um 5°-10°Ist es kälter bietet sich Vlies zum Abdecken an.

Vermehrung: Erfolgt im Frühjahr durch Stecklinge die man in feuchten Torf setzt. An einem hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung bewurzeln lassen



Ein Teestrauchgewächs mit weltweit über 200 Sorten. Die Sorte Rusticana ist die einzige der Kamelien die als winterhart angeboten wird. Sie gilt als Frostfest bis etwa minus 10 Grad.

Kamelie-Camellia japonica



Blütezeit: Von Ende Februar bis April.
Winterhart bis minus 10°, bei mehr Kälte abdecken

Standort:
Am Besten ist ein Standort nach Westen ausgerichtet, die Pflanze sollte nur nachmittags Sonne bekommen. Notfalls neben einen schattenspendenden Busch o.ä. pflanzen. Kamelien lieben sauren Boden, ähnlich der Rhododendren. Lehm und sandhaltig sollte er auch sein.

Pflege: Der Wurzelballen darf nie austrocknen, dabei aber Staunässe unbedingt vermeiden. Bei mir hat sie, obwohl nicht als winterhart verkauft, im Beet den Winter sehr gut überstanden. Niemals, auch im Winter nicht, die Wurzeln austrocknen lassen. Unbedingt vor starker Sonneneinstrahlung und Wind schützen.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder auch durch die Früchte möglich. Die beste Zeit dafür ist der späte Herbst und der Winter. Man muss aber sehr viel Geduld haben.

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Kapmargerite auch Kapkörbchen Bornholm-Margerite - Osteospermum

Mehrjährige Kübelpflanze, die nicht im Freien überwintern kann.



Blütezeit: Von Juni-Oktober.
Standort: Voll sonnig.

Pflege: Gleichmäßig feucht halten, eher weniger als zu viel gießen. Regelmäßig etwa alle vier Wochen düngen. Die Pflanze dient als „Wetter Anzeiger“: kurz bevor Regen kommt schließt sie ihre Blüten. Verblühtes regelmäßig mit dem ganzen Stiel abschneiden.
Überwintern im hellen Raum bei +10 bis -5°. Zum Frühlingsbeginn etwa bis auf 10 cm kurz schneiden. Nicht vor den Eisheiligen ins Freiland setzen.
Hat man keine Lagermöglichkeit, die Pflanze mit Vlies abdecken und Reisig darüber legen, so sollte sie den Winter auch im Freien überleben.

Vermehrung: Durch Stecklinge im Frühling oder auch einfach durch Samen.

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Sehr schnell wachsende Kletterpflanze.
Nicht winterhart.

Klettergloxinie
Blütezeit: Von Mai - Dezember. Zwischen Bild 1 rechts und Bild links liegen genau 2 Monate.

Standort:
Sonne bis Halbschatten. Bei mir steht sie im Lehmboden mit Humus gemischt und mit Kies abgedeckt. Ich habe sie als 1,5 cm Ableger ( nur 1 Stiel ) im Mai gekauft.
Sonne bis Halbschatten.  Im Juli hatte sie eine Länge von über drei Meter erreicht.
Im Gartencenter war zwar eine Wuchsgröße von 60cm bis zu höchstens einem Meter angegeben, doch diese Pflanze zeigte sich anders.
Blüten bildeten sich ständig neu, das Verblühte fiel einfach ab. Wirklich ein Eyecatcher diese Pflanze. Im nächsten Jahr versuche ich sie noch in rot zu bekommen.

Pflege: Regelmäßig gießen, ab und zu mit Flüssigdünger behandeln. Ein anderer Dünger ist bei mir durch die Kiesabdeckung unter dem eine Folie ausgelegt wurde, nicht möglich.

Vermehrung:
Durch Stecklinge.
Klettergloxinie

Klettergloxinie
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Kokadenblume auch Papageienblume oder Malerblume genannt -Gaillardia

Mehrjährige Beetpflanze aus der Familie der Korbblüter. Ein Tummelplatz für Bienen und Schmetterlinge. Als Schnittblume hält die Margeritenähnliche Kokadenblume bis zu 14 Tagen in der Vase.








Blütezeit: von Juni-September.
Eingeschränkt Winterhart. Gut abdecken.

Standort:
Sonnig bis halbschattig. Lockerer, Humusreicher Boden. Erreicht etwa eine Höhe von 60-80 cm.

Pflege: Regelmäßig gießen, Staunässe vermeiden. Verblühtes stets entfernen, regt zu neuer Blütenbildung an. Da sie nur eingeschränkt winterhart ist, mit Tanne, Reisig und Laub abdecken.

Vermehrung: Durch Teilung zum Beginn des Frühlings oder durch Samen. Da sie sehr breit wird und wildert bietet sich die Teilung im Frühjahr mehr an.



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Die Kornblumenaster ist eine immergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Astern, die Wuchshöhen von 30 bis 60  Zentimeter erreicht.
Kornblumenaster

Blütezeit: von Juli-Oktober.
 Winterhart.

Standort:
Warm und volle Sonne, nährstoffreiche, durchlässige Böden.

Pflege: Mäßig gießen, ab und zu düngen.

Vermehrung:durch Teilung zum Beginn des Frühlings oder durch Samen.
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Die Japanische Krötenlilie auch Tigerstern oder Borstige Krötenlilie genannt, ist aus der Familie der Liliengewächse.


Blütezeit: Von Juli-Oktober.
Eingeschränkt Winterhart, kurze Frostperioden werden ausgehalten.

Standort:
Halbschatten bis sonnig. Kalkempfindlich, daher nur kalk frei düngen. Regelmäßig gießen, nicht austrocknen lassen. Empfindlich gegen Staunässe. Erreicht etwa eine Höhe von 60-80 cm.

Pflege: Regelmäßig gießen, ab und zu kalk frei düngen. Ähnlich wie bei Rhododendron auf sauren Boden achten. Ich gebe ab und an eine Dosis Kaffesatz um die Pflanze, hält gleichzeitig Schnecken fern, die diese Pflanze lieben.

Vermehrung: Durch Teilung zum Beginn des Frühlings oder durch Samen, die man nach der Blütezeit gewinnt. Achtung: Kaltkeimer!
Nach der Aussaat kann es 2-3 Jahre bis zur ersten Blüte dauern.


Krokusse gehören zu den Frühblühern gleich nach dem Winter. Die winterharten Pflanzen sind aus der Familie der Schwertliliengewächse.



Krokus

Krokus

Blütezeit:
 Februar - April

absolut Winterfest.

Standort:
sonnig bis halbschattig, trockener, durchlässiger Boden

Pflege: keine besondere Pflege erforderlich

Vermehrung: durch Teilung der Zwiebeln die immer neue Tochterzwiebeln bilden.

Krokus

Krokus



Die Lavendelheide gehört zu den schönsten immergrünen, winterharten Gartengehölzen. Sie kann bis zu 2 Meter hoch und breit werden. Sie wird auch Schattenglöckchen genannt, aufgrund der glockenartigen Blüten ab März.

Lavendelheide

Lavendelheide

Blütezeit:
 im März bilden sich kleine weiße Glöckchen, danach folgt eine Rotfärbung des Laubes für etwa vier Wochen.
Winterhart

Standort:
hell und halbschattig, feuchter, durchlässiger, saurer Boden

Pflege: Verblühtes entfernen, sonst während der Blütezeit auslichten oder schneiden. Genau wie Rhododendron und Azalee behandeln.

Vermehrung: durch Stecklinge und auch durch Absenker. Bewurzelung dauert einige Zeit, sehr langsam wachsender Strauch.
Lavendelheide
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Lavendel - Lavandula angustifolia

Ein bedingt winterharter Strauch aus der Familie der Lippenblütler. Der Strauch ist sehr beliebt im Kräutergarten und auch zwischen Rosen wird er gerne gepflanzt. Er wird etwa 1/2 Meter hoch. Der hübsch anzusehende Lavendelstrauch ist nicht nur eine Zierpflanze im Garten, auch zur Kräutergewinnung wird er gerne genutzt. Jeder kennt wohl die Kräutersäckchen mit Lavendel, die zur Beruhigung und als Einschlafhilfe für kleine Kinder dienen. Dazu einfach die Blüten abschneiden, trocknen lassen und in Stoffbeutel einnähen. Bei Migräne hat sich so ein Säckchen schon sehr gut bewährt.





Erntezeit/Blütezeit:
 je nach voller Blüte, Juli - September

beding winterhart

Standort:
volle Sonne. Kalkhaltiger Boden aber auch lehmhaltig mit Humus gemischt. Braucht wenig Wasser.

Pflege: Wenig gießen, ab und zu düngen. Nach der Blüte etwa 1/3 Höhe der Triebe abschneiden, darauf achten, dass immer ein Stück vom belaubten Zweig stehen bleibt.
In sehr kaltem Winter mit Reisig abdecken. Im zeitigen Frühjahr  noch einmal um zwei Drittel schneiden, damit die Pflanzen kompakt bleiben und sich gut verzweigen. Hier wiederum darauf achten, dass ein Stückchen vom belaubten Zweig stehen bleibt, aus dem sich die neuen Triebe bilden.
Ist der Strauch mit den Jahren komplett verholzt und fällt leicht auseinander, hilft manchmal noch ein radikaler Rückschnitt im Juni. Der Strauch treibt dann noch einmal neu aus.
Wird selten von Schnecken besucht, hilft ein wenig gegen Blattläuse bei Rosen. 

Vermehrung: durch Stecklinge, ca. 10 cm im Frühjahr schneiden und auch durch Absenker.

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Die Levkoje eine typische Pflanze in Bauerngärten, gehört zu den Kreuzblütler. Es gibt etwa 60 verschiedene Arten, die bis zu 90 cm hoch werden.





Blütezeit:
 Juni-Oktober

Standort: Sonnig bis Halbschattig. Humusreicher Boden.

Pflege: Eine sehr anspruchslose Pflanze, die nur regelmäßig Feuchtigkeit braucht und ab und zu gedüngt werden muss. Kalkgaben zwischendurch sind wichtig. Hohe Stiele bevorzugen eine Stütze.

Vermehrung: Durch Samen, die im Frühling ausgesät werden. Levkojen sind Lichtkeimer. Es sind meistens nur einjährige Pflanzen, sie säen sich jedoch selbst wieder aus und blühen daher im nächsten Jahr erneut.





Lilien sind Geophyten, das heißt nach der Wachstumsperiode ziehen sie in die Zwiebel ein und überwintern, dort. Zu den Lilien zählen über 100 Sorten, Taglilien und Iris gehören nicht dazu.
Lilien

Lilien

Lilie





Blütezeit: Mai - Juli, zumindest die asiatischen Hebriden. Andere habe ich noch nicht gehabt.
winterfest


Standort:
volle Sonne, dabei aber die untersten Blätter beschatten. Lehmig-sandiger, sehr humusreicher Boden.

Pflege: regelmäßig gießen, Staunässe vermeiden. Läuft das Wasser nicht so gut ab, Sand untermischen. Die Zwiebeln würden sonst faulen. Zwischendurch mit Hornspäne düngen.
Vermehrung: durch Samen oder Brutzwiebeln im Frühjahr. Die Brutzwiebeln bilden sich zum Teil auch in den Blattachseln. Zwiebeln immer in der doppelten Zwiebelgröße tief einpflanzen. Nach knapp vier Wochen erscheinen die Blätter
Lilie






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Eine winterharte Pflanze aus der Familie der Ölbaumgewächse. In sehr kalten Winter wirft jeder Liguster seine Blätter ab.

Liguster



Blütezeit:
Mitte Juni bis ca. Ende Juli weiß blühend. Im Herbst erscheinen mitunter kleine schwarze Beeren.

winterfest

Standort:
Sonnig bis Halbschattig.
Pflege: Eine sehr anspruchslose Pflanze, die nur regelmäßig Feuchtigkeit braucht und ab und zu geschnitten werden muss.

Vermehrung: durch Stecklinge. Ein ca. 20-30 cm langes Stück direkt unterhalb der Blattknospen schneiden, entlauben und in die Erde stecken. Ich habe Liguster aber auch schon ganz einfach in einem dunklen Glas mit Wasser gefüllt, bewurzelt.

Löwenmaul gehört zur Familie der Wegerich Gewächse und umfasst etwa 40 Arten. Bedingt winterhart. Sie werden in der Regel einjährig kultiviert. Seit es jedoch bei uns in den Wintern wärmer wird, werden sie häufig auch zwei und mehr Jahre alt.

Löwenmaul

Löwenmaul

Blütezeit: 
den ganzen Sommer über, von Ende Mai bis ?, bei mir haben sie im Dezember noch immer geblüht. Erst eine dicke Schneedecke bereitete der Blüte ein Ende.
Standort: Wächst in jedem Gartenboden an sonniger und halbschattiger Stelle.

Pflege: Regelmäßig gießen, auch im Winter nicht austrocknen lassen. Nach der Blüte alte Blütenstände unter der letzten Samenkappe abbrechen, dann treiben neue Knospen. Die Löwenmäulchen blühen dann durchgehend. Höhe ca. 30-40 cm. Wenn die ersten Frosttage kommen, die Pflanze bis auf etwa 5 cm Höhe abschneiden und mit Laub und Reisig bedecken. Meistens treiben sie im Frühjahr dann erneut aus.
Vermehrung: durch Samen, die man im Frühjahr aussät. Die Samen nicht mit Erde bedecken, nur andrücken und feucht halten. Die Samen liegen in der Samenkappe unter den Blüten.


Das gefleckte Lungenkraut ist eine mehrjährige Schattenpflanze. Sie eignet sich hervorragend zur Unterpflanzung von Sträuchern. Die Blüten, beim Aufblühen noch rosa, verfärben sich bis in Violett-Blau. Der Name bezieht sich auf die Naturheilkunde, wonach die Pflanze sehr wirksam in der Lungenheilkunde ist.
 
Lungenkraut



Blütezeit:
April-Juni. Wird nur etwa 20 cm hoch und eignet sich hervorragend als Bodendecker.
winterfest

Standort:
Halbschatten. Lockerer, humusreicher Boden. Verträgt am besten kalkhaltigen Boden, kommt aber auch mit leicht saurer Erde zurecht.

Pflege:
Nur mit Humus düngen. Verwelktes entfernen um neuen Blattaustrieb zu fördern.

Vermehrung:
durch Teilung der Pflanze im Frühjahr. Vermehrt sich aber auch durch Rhizome von allein.

Winterharter Schmetterlingsblütler. Einzig die gelb blühende Lupine ist nicht winterfest. Lupinen sind auch als Gründünger hervorragend geeignet.
Die Hülsen und Samen der Lupine sind giftig

Lupinen

Blütezeit:
Juni-September.

Winterhart

Standort:
Sonne bis Halbschatten. Lockerer, humusreicher, leicht saurer Boden.
Pflege: Nur mit Humus düngen. Verblühtes weitestgehend abschneiden. Nur wenige Blüten zur Samenbildung stehen lassen, sonst wird die Pflanze zu sehr geschwächt. Blühen die Pflanzen mit den Jahren weniger, als Gründünger unter graben.
Ich schneide meine Lupinen Anfang September bis auf etwa 5 cm über den Boden total ab, sie wuchsen im nächsten Jahr wesentlich üppiger.

Vermehrung: durch Teilung der Pflanze im September.

Lupine

Die Stern-Magnolie ist ein sommergrüner, winterharter Strauch, der etwa zwei bis fünf Meter Wuchshöhe erreicht.

Magnolie - Magnolia Stellata


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Blütezeit:
März bis April. Bei mir hat er bereits im ersten Jahr geblüht. Schade nur, die Blätter kommen erst nach der Blüte. In strengen Winter die Krone abdecken, z.B. mit Leinensack o.ä.
winterfest

Standort:
 Sonnig und dabei windgeschützt. Im Halbschatten gepflanzt blüht die Magnolie etwas später und ist damit nicht ganz so Frost gefährdet. Humusreicher, saurer Boden.
Pflege: Magnolie reagiert sehr empfindlich auf Trockenheit genauso wie auf Staunässe. Der Boden sollte daher immer locker sein und einen guten Abzug haben. Pflanze gleichmäßig feucht halten. Ggf. mit Kompost und Holzschnitt Mulchen.

Vermehrung: durch Absenker nach der Blüte

Magnolienbluete

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Die Wilde Malve, eine mehrjährige Staudenpflanze, zählt zu den ältesten bekannten Heil- und Nutzpflanzen





Blütezeit:
 Mai-September

winterhart, aber trotzdem abdecken
Standort:
Sonnig bis Halbschattig. Lockerer, durchlässiger Boden.

Pflege: Eine sehr anspruchslose Pflanze, die nur regelmäßig Feuchtigkeit braucht und ab und zu geschnitten werden muss. Nach der zweiten Blüte im Herbst zurück schneiden. Wird bis zu 1,5 Meter hoch, sehr buschig wachsend.

Vermehrung: Durch Samen, die im Frühling ausgesät werden oder auch durch Teilung des Pflanzballens


Mehrjähriger, winterharter Strauch, der etwa 1,5 - 2 Meter hoch werden kann. Einer der schönsten Blütensträucher, die sich hervorragend für den Vorgarten eignen.


Mandelbaumbusch

Blütezeit:
ab März bis in den Mai hinein
Winterfest

Standort:
Windgeschützter, vollsonniger Standort auf lockeren und gut durchlässigen Sandböden.
Pflege: Regelmäßig gießen dabei unbedingt Staunässe vermeiden, die Pflanze würde sonst eingehen. Die Pflanze blüht nur auf zweijährigen Trieben, daher sofort nach der Blüte die abgeblühten Triebe bis auf das alte Holz herunter schneiden. Bei Formschnitt darauf achten, dass die oberste Knospe nach außen zeigt.

Vermehrung: sehr schwierig. Genau wie bei Obstbäumen werden die Mandelbäume auf Unterlagen veredelt. Besser und einfacher ist es im zeitigen Frühjahr eine Jungpflanze zu kaufen.



Ein großes Gänseblümchen, bedingt winterhart. Es gibt verschiedene Blumen, die alle unter dem Namen Margerite bekannt sind. Dazu gehören auch die Wiesenmargerite und die Sommermargerite, welche ein
Asterngewächs ist. Meine Margerite ist eine Strauchmargerite.
 
Margerite

Margerite

Blütezeit:
Mai - Oktober. Bei Temperaturen über 5° auch bis in den Dezember hinein.
Standort: volle Sonne aber auch im Halbschatten. Gute, durchlässige Pflanzenerde oder noch besser Drainagekies unter die Erde setzen.
Pflege: Verblühtes regelmäßig entfernen, damit immer wieder neue Blüten erscheinen. Während der Blütezeit gelegentlich mit Komposterde düngen. Viel gießen dabei den Wurzelballen nie austrocknen lassen jedoch Staunässe vermeiden.
Im Winter zurückschneiden und mit Reisig vor der Kälte schützen. Dabei nie ganz austrocknen lassen. Im März-April Reisig wieder entfernen, noch einmal zurückschneiden und wieder regelmäßig gießen.

Vermehrung: ganz einfach durch Stecklinge oder Wurzelausläufer. Man kann die Pflanze auch im Herbst teilen.

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Mittagsgold oder auch Mittagsblume - Gazanie

Sonnenkinder, die ihre Blüten besonders in der Mittagszeit öffnen, wenn die Sonne voll scheint. Daher auch der deutsche Name Mittagsgold. Generell sind die Blüten aber bei Sonnenschein von 9 Uhr bis 17 Uhr entfaltet. Abends und bei trübem und regnerischem Wetter bleiben sie geschlossen. Es gibt etwa 20 unterschiedliche Arten der Gazanien, einige davon sind Winterhart.





Blütezeit:
 Juni - Oktober je nach Temperatur und Gegend. Bekommt im Frühjahr sehr spät Laub.

Standort: sonnig, gute Gartenerde.

Pflege: Reichlich Wasser und ab und an Dünger. Verblühtes sofort ausbrechen.

Vermehrung: Durch Samen, der im Frühjahr ausgesät wird. Ab etwa Februar in Pflanztöpfen im Haus oder Gewächshaus vor säen. In das Freiland können die Pflanzen dann Anfang Mai gesetzt werden.

Mittagsblume

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Montbretien - Crocosmia

Eine Schwertlilienart, die etwa 12 verschiedene Arten umfasst. Diese wiederum hat viele verschiedene Sorten. Die Sorten mit kleinen Blüten sind voll winterhart, jene mir den großen Blüten sollte man im Winter ausbuddeln. Ich behandle sie genauso, wie meine Gladiolen.
 

Montbretie-Lucifer



Blütezeit:
Juli - Oktober.
absolut winterfest

Standort:
volle Sonne aber auch im Halbschatten. Humus und nährstoffreiche Pflanzenerde.  
Pflege: Regelmäßig gießen, den Boden nie austrocknen lassen. Einmal monatlich mit Humus düngen. Im Herbst "ziehen sie ein", genau wie Tulpen. Ich lasse das Verblühte als Winterschutz liegen und decke zusätzlich mit Tannenreisig ab.

Vermehrung: Etwa alle 4-5 Jahre die Zwiebeln teilen. Montbretien bilden richtige Horste.
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Mohn/Gartenmohn auch türkischer Mohn - Papaver orientale

Es gibt weltweit fast 70 verschiedene Arten dieser schönen mehrjährigen winterharten Staude. Der türkische Mohn wird deutlich größer als der hier beheimatete Klatschmohn.
Gartenmohn wird in den Farben von weiß über orange, rosa bis zu dunkelrot angeboten.
 
türkischer Mohn

Mohn

Blütezeit:
Mai - Juli.
winterhart

Standort:
volle Sonne und nährstoffreicher lockerer Boden.
Pflege: Wenig gießen, im Frühjahr und im Herbst mit Komposterde düngen.
Durch die grelle Farbe sollte man ein wenig auf die Nachbarpflanzen achten.
Sehr gut dazu sieht Rittersporn und auch die Kugeldistel aus.

Vermehrung: Man kann die Pflanze einfach mit dem Spaten im Herbst teilen.

Mohn

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Oleander auch Rosenlorbeer - Nerium oleander

Der Oleander ist eine nicht winterharte, immergrüne Pflanze.

Der Oleander ist in allen Pflanzenteilen giftig!







Blütezeit:
März - April.
winterhart

Standort:
volle Sonne, regengeschützt.

Pflege: Feucht halten. Viel gießen und regelmäßig düngen. Jährlich auslichten. Oleander blüht an zweijährigen Trieben.
Ende Oktober ins Winterquartier stellen. Hell bei etwa 5° bis 10° überwintern. Nichts austrocknen lassen. Kann im zeitigen Frühjahr direkt wieder ins Freie gestellt werden.

Vermehrung: durch Stecklinge die in Erde aber auch im Wasser bewurzeln.

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Die Osterglocke, die auch Gelbe Narzisse genannt wird, ist mit eine der beliebtesten, winterharten Frühlingsblume. Sie ist ein Sinnbild für den beginnenden Frühling.

Die Osterglocke ist in allen Pflanzenteilen giftig!


Osterglocke Narcissus pseudonarcissus

Blütezeit:
März - April.
winterhart

Standort:
volle Sonne, am besten ist Morgensonne, feuchter, leicht saurer Lehmboden

Pflege: Feucht halten. Kurz vor und kurz nach der Blüte mit Flüssigdünger düngen. Verwelktes abschneiden, Stängel bis zur kompletten Welke stehen lassen, damit die Knolle noch Kraft tanken kann.

Vermehrung: durch Teilung der Pflanzen, Tochterzwiebeln. Die Zwiebeln werden im September gesteckt.

Osterglocke

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