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Natürlich düngen heißt:
Gesunde, gleichmäßige Pflanzenernährung, keine Überdüngung.


Organische Dünger:
Pilzinfektionen werden durch Sporen aus dem Boden an die Pflanzen übertragen. Dieses lässt sich durch Mulchen eindämmen.
Es werden drei Hauptarten von Mulch unterschieden:

1. Rindenmulch
    Mulch aus Häcksel von Holz und Rinde, meist von Tannen.  
 Dieser ist geeignet für Staudengehölze. An anderen Pflanzen schadet er eher, als er nützt. Rindenmulch beinhaltet einen sehr hohen Gerbstoffanteil. Vor dem Aufbringen von Rindenmulch sollten die Pflanzen mit stickstoffhaltigem Dünger behandelt werden. Am besten geeignet sind Hornspäne. Mit Mulch Behandlung bleibt der Boden länger feucht und auch das Unkrautwachstum wird eingedämmt. Der Nachteil von Mulch Material ist jedoch, dass er eine hohe Anziehungskraft auf Nacktschnecken ausübt.

2. Grünmulch
    Mulch aus Rasenschnitt, Laub und gehäckselte Pflanzenstiele.
 Überwiegend für Gemüsebeete geeignet. Grünmulch verbessert die Bodenstruktur durch lebende Organismen, erhält den Boden feucht und nährstoffreich. Durch die Bewurzelung lockert Grünmulch den Boden auf. Im Herbst einfach nach der Gemüseernte aussäen und im Frühjahr wieder in die Erde einarbeiten.
Gut geeignete Pflanzen sind zum Beispiel: Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia)Gelbe Lupinen (Lupinus lutens) Spinat (Spinacia oleracea )und Weißer Senf (Sinapis alba). Den Spinat ernte ich natürlich und grabe nur die Wurzeln unter.
 

3. Kompost
    Mulch aus gemischtem Kompost wie Rasenschnitt, Grünabfälle, Laub, Heu und eben alle     organischen Abfälle.
Je nach Kompostierungsgrad wird daraus Komposterde. Geeignet für alle Pflanzen.
Kompost ist reich an Spurenelementen und Kalk. Sein pH-Wert liegt in etwa um 7,o. Um einer Überdüngung entgegen zu wirken, nur alle zwei Jahre ungefähr einen knappen cm Komposterde auf dem Boden verteilen. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Herbst.
Zusätzlich nur noch Stickstoff geben.
Vor dem Mulchen auf jedem Fall das Unkraut jäten.

Hornspäne, die aus geschroteten Horn und Klauen von Rindern gewonnen wird.
 
Mist: im Stall anfallende Tierexkremente vermischt mit Stroh Späne und Häcksel.

Gülle: Tierexkremente aus Kot und Urin.
 
Stickstoffdünger ist bei allen Pflanzen einsetzbar. Besonders vorteilhaft wirkt dieser Dünger, wenn er schon vor der Anpflanzung in den Boden eingearbeitet wird.
Mist als Dünger sollte nur im abgelagertem Zustand (mindestens 1/2 Jahr Lagerzeit) auf die Beete gebracht werden. Für alle starkzehrenden Pflanzen wie eine Vitamintablette. Starkzehrer sind u.a. Tomaten, Gurken sowie alle Kohlarten.



Natürliche Alternativen zu mineralischem Dünger


Magnesium

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