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Deutsche Namen in alphabetischer Reihenfolge


 

Blumenkohl - Brassica oleracea var. botrytis

Blumenkohl gehört mit zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland, er ist sehr vielseitig verwendbar.
Blumenkohl

Blumenkohl


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Brokkoli Brassica oleracea var. italica

Brokkoli ist mit dem Blumenkohl eng verwandt.

Brokkoli

Standort:  sonnig, warm. Humushaltiger Lehmboden. Standort jährlich wechseln oder aber etwa einen halben Meter tief die Erde austauschen. Brokkoli ist ein Starkzehrer, man kann ihn auch sehr gut auf Komposterde pflanzen.
Pflege: 
 Regelmäßig gießen. Ab Blüte mehr gießen und auch düngen. Es kann auch gemulcht werden mit Grasschnitt oder anderem organischen Material. Gegen die Schnecken bei Jungpflanzen hat sich bei mir Kaffeesatz um die Pflanze bewährt, die Schnecken bleiben leben und kommen trotzdem nicht an die Pflanzen. Sie suchen sich dann lieber einen zugänglicheren Garten.
Erntezeit: 
etwa 10 Wochen nach der Pflanzung, solange die Blütenstände noch geschlossen sind.
Vermehrung: 
 durch Samen. Ab Februar im Haus vorziehen, ab April ins Beet pflanzen. Wenn man zeitlich versetzt pflanzt, ist längere Ernte garantiert.
Gute Nachbarn: 
sind Endivien, Salat, Sellerie, Pfefferminze.
Schlechte Nachbarn: 
Kohl, Rettich, Radieschen .

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Buschbohnen Phaseolus vulgaris var. nanus

Leicht anzubauendes Gemüse, Hülsenfrucht. Die Bohne ist ein Schmetterlingsblütengewächs, sie ist auch unter den Namen Grüne Bohne oder Gartenbohne bekannt.

Buschbohnen -  Phaseolus vulgaris var. nanus

Buschbohne
Standort:  sonnig, warm, windgeschützt. Humushaltiger Lehmboden. Standort jährlich wechseln oder aber etwa einen halben Meter tief die Erde austauschen.
Pflege: 
 Regelmäßig gießen. Während der Blüte an häufeln. Ab Blüte mehr gießen und auch düngen. Gegen die Schnecken bei Jungpflanzen hat sich bei mir Kaffeesatz um die Pflanze bewährt, die Schnecken bleiben leben und kommen trotzdem nicht an die Pflanzen. Sie suchen sich dann lieber einen zugänglicheren Garten.
Erntezeit: 
etwa 8 Wochen nach der Pflanzung. Bohnen sind reif, wenn sie beim biegen leicht durchbrechen. Niemals bei Nässe ernten. Gleich früh am Morgen ernten. Alle zwei bis drei Tage pflücken, das regt den Fruchtansatz an und der Ertrag einer Pflanze fällt wesentlich höher aus.
Vermehrung: 
 durch Samen. Ab April im Haus vorziehen, ab Mai ins Beet pflanzen. Wenn man zeitlich versetzt im Mai und Juni Buschbohnen pflanzt, ist längere Ernte garantiert und man kann längere Zeit frische Bohnen genießen. Wenn man die Bohnen bis zum Oktober hängen lässt bilden sich in den Hülsen bis zu 9 Samen.
Gute Nachbarn: 
sind Blumenkohl und Bohnenkraut, Borretsch, Chinakohl, Dill, Erdbeeren, Gurken, Kapuzinerkresse, Kartoffeln, Kohlarten, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Salat, Salbei, Sellerie, Spinat, Tomaten. Nach drei Jahren Boden austauschen oder Standort wechseln.
Schlechte Nachbarn: 
Erbsen, Fenchel, Knoblauch, Möhren, Paprika, Porree, Schnittlauch und Zwiebeln. Neben Stangenbohnen sollte man Buschbohnen auch nicht pflanzen. Die Bohnenhülsen und ihre Samen sind giftig.

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Gurken Cucumis sativus

Die Gurke ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. Hauptsächlich unterscheidet man zwischen Schlangengurke und Einlegegurke.

Gurken -  Cucumis sativus

Gurken
Gurken kann man roh essen, im Salat verwenden, kochen oder einlegen.
 Es gibt unzählige Gurkenrezepte. Wir essen sie sehr gerne als Schmorgurken und auch süß-sauer eingelegt und geschält als Senfgurke. Für Tsatsiki werden auch Gurken verwendet.

Gurken sind sehr gesund, beherbergen viele Vitamine und Spurenelemente. Der Kalorienanteil ist sehr gering sie besteht zu 96,8% aus Wasser.

Sie gelten auch als Mittel zum Senken des Blutdruckes. Gurken sind harnsäurelösend und wassertreibend.

In der Kosmetik wird die Gurke häufig eingesetzt, gegen trockene Haut und Faltenbildung hilft die Gurkenschale und auch unzählige Gurkenmasken sehr gut. Bei Sonnenbrand helfen Gurkenschalen den Heilungsprozess zu beschleunigen.
Standort:  sehr sonnig und feucht, humusreiche Erde, die locker ist.
Pflege: 
regelmäßig gießen und düngen. Als Dünger ist halbverrotteter Kompost oder abgelagerter Rinderdung sehr vorteilhaft, auch Brennnesselbrühe ist sehr geeignet. Die "Füße" stets warm halten, notfalls an häufeln. Für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Dill und Basilikum neben Gurken gepflanzt erzielen eine Wachstumsfördernde Wirkung. Gurkenpflanzen können bis zu vier Meter lang werden. Genau wie bei Tomaten entfernt man regelmäßig aus den Blattachseln die Triebe.
Erntezeit: 
ab Juni, bis in den September kann man fast durchgehend ernten. Vermehrung:  durch Samen. Die Samen sollten zur Verbesserung der Keimfähigkeit ca. eine halbe Stunde in 50° heißem Wasser liegen. Nur die auf den Boden gesunkenen Samen verwenden. Die restlichen würden nicht keimen. Jedes Samenkorn für sich in einen kleinen Topf mit Anzuchterde geben ( Gurken sollten nicht pikiert werden ). Anfang Juni ins Freiland pflanzen, mit dem gesamten Wurzelballen. Vorsicht:  die Wurzeln sind überaus empfindlich. Die Jungpflanzen brauchen an den Wurzeln noch sehr viel Wärme. Entweder verrotteter Pferdemist oder halb Verrotteter Kompost vorher im Pflanzloch verteilen.
Gute Nachbarn:  
Basilikum, Bohnen, Dill, Erbsen, Fenchel, Kohlarten, Kopfsalat, Kümmel, Mais, Porree, Rote Bete, Sellerie, Zwiebeln
Schlechte Nachbarn: 
Tomaten, Kartoffeln, Radieschen, Rettich, Spinat, Stangenbohnen.

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Kartoffel - Solanum tuberosum

 Die Kartoffel ist, genau wie Tomaten und Paprika, ein Nachtschattengewächs. Kartoffeln sind nach Weizen und Reis das wichtigste Nahrungsmittel auf der Welt.

Kartoffeln - Solanum tuberosum

In diesem Jahr konnte ich aus 8 Kartoffelpflanzen 16 kg Kartoffeln ernten. Die Kleinste war gerade mal 2,5 cm lang, die Größte stolze 21,7 cm.
Die Kartoffel das ideale Gemüse für eine gesunde Ernährung. Sie ist reich an Ballaststoffen und Kohlehydraten, somit leicht verdaulich und ein wichtiger Energielieferant.

Sie enthält die Vitamine C sowie B1 und 2 und die Spurenelemente Magnesium, Kalium, Eisen, Phosphor und Proteine, das Ganze bei sehr niedriger Kalorienzahl.

Man nutzt die Kartoffel als Ergänzung zu Hauptgerichten, als Eintopf-Beilagen, Salatvariationen sowie eigenständige Gerichte zum Braten, Backen, Frittieren.

Aus Kartoffeln wird auch Mehl, Stärke und Klebstoff hergestellt.

Alles Oberirdische der Kartoffelpflanze ist giftig und ungenießbar.

Kartoffeln

Standort:
 sonnig, warm, humusreicher Boden.
Pflege:
Nicht austrocknen lassen jedoch Staunässe unbedingt vermeiden. Sind die Triebe etwa 20 cm hoch, muss die Pflanze an gehäufelt werden damit absolut kein Licht an die Kartoffeln kommt. Grüne Kartoffeln sind ungenießbar.
Erntezeit:
Wenn die Pflanze gelb wird und umfällt, ist die Kartoffel reif zur Ernte. Pro Saatknolle rechnet man mit etwa 10 - 15 neuen Knollen. Kartoffeln abtrocknen lassen und dunkel lagern. Im Hellen bildet sich das giftige Solanin.

Vermehrung:
Kartoffeln werden aus Knollen und auch aus Samen vermehrt. Die Saatknollen kommen Ende April in die Erde. Nach etwa 4 Wochen erscheinen die ersten Triebe.
Gute Nachbarn:
Buschbohnen, Dicke Bohnen, Kapuzinerkresse, Kohlrabi, Kümmel, Mais, Meerrettich, Pfefferminze, Spinat, Tagetes.
Schlechte Nachbarn:
Erbsen, Gurken, Kohlarten, Kürbis, Rote Bete, Sellerie, Sonnenblume, Tomaten, Zwiebel.

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Kapuzinerkresse - Tropaeolum majus

Kletternde und kriechende ein bis zweijährige Pflanze. Die Kapuzinerkresse wird als Blume gepflanzt aber auch zur Ernährung angebaut.

Kapuzinerkresse - Tropaeolum majus
Als Gewürz nutzt man die Kapuzinerkresse kleingehackt in Salaten und im Quark. Sie ist recht pikant im Geschmack. Essbar sind sowohl die Blüten, als auch die Blätter.

Als Heilpflanze nutzt man die Kapuzinerkresse als Gewürz. Sie ist als schleimlösend bei Erkältungen bekannt. Durch die enthaltenen Senfölglykoside, die auch im Kohl vorkommen, wird die Kresse als Vorbeugung vor Infektionen genommen.

Ganz neue Erkenntnisse besagen auch, dass die Kresse vorbeugend vor Krebserkrankungen sein soll.
Standort: sonnig bis halbschattig, nicht zu nährstoffreicher Boden. Regelmäßig gießen.
Blütezeit:
Juni - Oktober. Verblühtes gleich entfernen fördert die Blühdauer. Wirkt abwehrend auf Ameisen, Blattläuse, Raupen und Schnecken. Gut als Randbepflanzung an Kirschbäumen.
Vermehrung:
durch Aussaat im Mai. Die Kapuzinerkresse sät sich auch selbst aus. Die kleinen, runden Samenkapseln erscheinen ab September an der Pflanze.

Als Unterpflanzung für Jungbäume sehr gut geeignet.

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Knoblauch - Allium sativum

Knoblauch ist eine mehrjährige, winterharte Pflanze. Botanisch gesehen ist er eine Zwiebel, die als Gewürz- und auch als Heilpflanze genutzt wird.
Knoblauch Allium sativum Knoblauch ist auch als Heilmittel bekannt. Er wirkt antibakteriell, Gegen Arteriosklerose soll er, regelmäßig gegessen, helfen, da er Gefäßverengend wirkt. Knoblauch wird zur Stärkung des Immunsystems gegessen. Er ist auch sehr förderlich zur Regulierung der Verdauung.

Als Gewürz kann Knoblauch roh gegessen werden, in den Salat geschnitten und auch als Saft gedrückt werden. Gekocht wird er überwiegend zum würzen von Fleischspeisen und mediterranen Gerichten genutzt.

Gegen den Geruch, den die Poren nach dem Genuss von Knoblauch abgeben, ist man relativ machtlos. Ganz frische Knoblauchzehen riechen weniger als ältere Zehen. Der Mundgeruch nach Knoblauchgenuss wird besser, wenn man frische Basilikumblätter kaut.

Den Geruch an den Händen vom schneiden des Knoblauchs wird man sehr gut mit Kaffeesatz los.

Knoblauch sollte man nicht pressen, sondern hacken.
Standort: sonnig, sehr durchlässiger Boden.
Pflege:
Regelmäßig gießen, Staunässe unbedingt vermeiden. Mit Kompost und Hornmehl ab und zu düngen.
Erntezeit:
Ende Juli- Anfang August. Die Blätter werden gelb und fallen um. Nach der Ernte sollte Knoblauch einige Tage nachreifen. Danach das Laub auf knapp 10 cm kürzen und daran den Knoblauch zum Trocknen in einem kühlen Raum aufhängen.
Vermehrung:
durch Tochterzwiebeln, die in den Blütenständen wachsen. Die sogenannten Brutzwiebeln bilden im ersten Jahr kleine runde Zwiebeln, die wiederum gepflanzt werden. Entweder Ende September oder Mitte März. Im zweiten Jahr kann dann erneut Knoblauch geerntet werden.
Gute Nachbarn:
Erdbeeren, Gurken, Himbeeren, Lilien, Möhren, Rosen, Rote Bete, Tomaten.
Schlechte Nachbarn:
Erbsen, Buschbohnen, Kohlarten, Stangenbohnen.

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Knollensellerie - Apium graveolens var. rapaceum

Sellerie gehört, genau wie die Möhre, Liebstöckel und Kümmel, zu der Familie der Doldenblütler. Unterschieden wird beim Sellerie hauptsächlich zwischen Knollen- und Staudensellerie. Im Gegensatz zum Knollensellerie bildet der Staudensellerie fleischige Blätter, aber keine Knolle. Es gibt etwa 20 verschiedene Selleriearten.
Knollensellerie - Apium graveolens var. rapaceum Zum Einlagern sollte Sellerie kühl, in einer Kiste mit feuchtem Sand, aufbewahrt werden.

Er kann als Suppengrün für Eintöpfe und Suppen oder als Rösti- oder Wurzelgemüse für Schmorgerichte verwendet werden. Als Beilage zu Püree ist Sellerie auch recht schmackhaft.
Eingelegt als Salatzutat oder solo als Selleriesalat ist das Gemüse sehr schmackhaft. Auch als Hauptgericht in Scheiben gebraten zu Sellerieschnitzeln ist eine leckere Zubereitungsvariante.

Die Blätter und Stängel werden hauptsächlich als Gewürz für Suppen und Eintöpfe genutzt.

Er enthält Vitamin A, B1, B2, B12, E und K, Folsäure, Natrium und Kalium. Sein Kalziumgehalt ist ausgesprochen hoch und in ihm stecken viele Ätherische Öle.

Bekannt ist er als harntreibendes Mittel und auch als Hustenlöser hat er sich bewährt.

Seine legendäre aphrodisierende Wirkung kann allerdings   medizinisch nicht bestätigt werden.
 
Standort: schattig, Humus- und nährstoffreicher Lehmboden. Ab Mai pflanzen.
Pflege:
Sellerie hat einen relativ hohen Nährstoffbedarf. Daher sollte man reichlich Kompost in den Boden einarbeiten. Zusätzlich mit mineralischem Dünger behandeln. Regelmäßig gießen. Die Pflanze an häufeln fördert das Wachstum der Wurzel.
Erntezeit:
ab Mitte September, wenn die äußeren Blätter gelb werden. Auf jedem Fall vor dem ersten Frost an trockenen Tagen ernten. Die Wurzeln und Blätter abschneiden und in kühlen Räumen lagern.
Vermehrung:
Sellerie wird aus Samen vermehrt.
Gute Nachbarn:
Buschbohnen, Chinakohl, Erbsen, Fenchel, Gurke, Kamille, Kohl (als besonders geeigneter Nachbar gilt Blumenkohl), Kohlrabi, Porree, Spinat und Tomate.
Schlechte Nachbarn:
Erbsen, Kartoffel, Kopfsalat und Mais.

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Möhre - Daucus carota

Die Möhre, auch Mohrrübe, Gelbe Rübe, Wurzel oder Karotte genannt, gehört zu den Doldenblütlern. Sie ist eine der populärsten Gemüsesorten überhaupt.
 
Möhre - Daucus carota

Moehre
Die Möhre ist das Gemüse mit dem höchsten Karotingehalt. Je kräftiger die Farbe der Möhre, desto größer ist ihr Anteil am Karotin. Die gesunde Wirkung des fettlöslichen Karotins kann man jedoch nur nutzen, wenn man die Möhre zusammen mit Fett ( Öl, Butter, Margarine, Quark, Joghurt, Sahne ) verzehrt.

Möhren selbst enthalten kaum Fett, auch der Kaloriengehalt ist sehr gering. Möhren enthalten sehr viel Gesundes: 
Stärke, Eiweiß, Lecithin, Glutamin sowie Kalium, Calcium und Eisen. Neben dem Karotin sind außerdem die Vitamine B1, B2, B6, C und E sowie Folsäure und wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten.

Möhren werden roh gegessen, gekocht, gedünstet und auch gebacken. Den Saft der gepressten Möhre kann man trinken.

In der Heilkunde sind zahlreiche therapeutische Wirkungen der Möhre bekannt und auch wissenschaftlich bewiesen.

Die bekannteste Wirkung ist wohl die die Vorbeugung vor Nachtblindheit und die positive Wirkung auf die Sehkraft. Der alte Kalauer:  "hast du schon einmal einen Hasen mit Brille gesehen" hat also einen wahren Kern.

Moehre

Standort:
sonnig bis halbschattig, humusreiche Erde.
Pflege:
Zur Vermeidung von grünen Köpfe der Möhre, die Pflanze an häufeln. Regelmäßig gießen.
Erntezeit:
Juli bis Oktober
Vermehrung: 
Möhren werden aus Samen gezogen. Aussaatzeiten gehen von März (Frühmöhre) bis zum Juni. Man kann wohl die Möhre auch schon im Winter aussäen und mit Komposterde bedecken. Ich selbst habe es aber noch nicht probiert. Möhren frühestens nach fünf Jahren wieder ins gleiche Beet pflanzen, dies gilt auch für andere Doldenblütler wie Petersilie oder Sellerie. Alternativ kann man die Erde bis fast einen Meter tief auswechseln.
Gute Nachbarn:
Chicorée, Dill, Erbsen, Knoblauch, Mangold, Majoran, Porree, Sellerie, Radieschen, Rettich, Salat, Schwarzwurzeln, Spinat, Tomaten, Zwiebeln.
Schlechte Nachbarn:
Rote Bete, Pfefferminze.

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Paprika - Capsicum
 Paprika ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, sie gehört genau wie die Kartoffel und die Tomate, zu den Nachtschattengewächsen.
Paprika - Capsicum

Paprika - Capsicum
Paprika ist ein Gemüse mit sehr hohem Vitamin C Gehalt. Er variiert je nach Reifegrad der Pflanze. Bei grüner Paprika liegt er etwa bei 140 mg pro 100 Gramm Pflanze, bei roter Paprika ungefähr 3-mal so hoch.

Grüne Paprika sind eigentlich unreif. Die Paprika ändert die Farbe beim Reifeprozess. Je reifer die Pflanze, desto süßer schmeckt sie auch.

Sie kann roh gegessen werden und auch gekocht, gegrillt, gebacken.

Paprika ist in jeder Form gesund und schmackhaft. Außer Vitamin C sind noch die Vitamine A und B enthalten, sowie reichlich Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium. Paprika hat nur 28 Kalorien pro 100 g Frucht und ist fettfrei.

In den weißen Wänden im Inneren der Früchte befindet sich der Stoff Capsaicin. Er sorgt für die Schärfe der Paprika. In der Medizin dient Capsaicin überwiegend zur Salbenherstellung bei Schmerzen der Gelenke.

Bei Durchfall, Verdauungsstörungen und Blähungen hat sich der Verzehr von Paprika auch bewährt. Capsaicin wirkt anregend auf den Stoffwechsel. Es regt die Magensaftsekretion und Darmperistaltik an.


Paprika im Hängekorb

Standort: 
sonnig bis halbschattig, auf jedem Fall sehr hell. Windgeschützt, humushaltige Erde.
Erntezeit:
je nach Sorte Juli - Oktober. ich hatte die erste Ernte bereits im Juni und Ende September die 2. Ernte.
Vermehrung:
 durch die Samenkörner in der reifen Frucht. Vor dem Säen, im Januar, die Samenkörner einweichen. Ich lasse sie einen halben Tag im Salzwasser liegen um eventuelle Keime zu vernichten, danach für etwa 3 Tage in lauwarmes Wasser legen. Die ersten Samen keimen dann bereits. Die Keime in Erde setzen, 1 bis 2-mal so tief, wie der Samen groß ist. Die Töpfchen warm stellen, über 20 Grad. Für sehr viel Licht sorgen, möglichst Südfenster. Wenn die kleinen Pflanzen etwa 5 - 6 Blätter haben, pikieren. Ins Freiland ab Mitte Mai in humusreiche Erde. Immer feucht halten, Staunässe vermeiden. Genau wie die Tomaten behandeln.
Gute Nachbarn:
Gurken, Kohl, Möhren, Stangenbohnen, Tomaten.
Schlechte Nachbarn:
Erbsen, Fenchel, Rote Bete.
 
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Pflücksalat - Lactuca sativa var.crispa L.
Der Pflücksalat zählt zu den Blattgemüsesorten. Er gehört zur Familie der Korbblütler. Alle Salate, die keinen geschlossenen Kopf bilden, zählen zu den Pflücksalaten. Es gibt grüne und rote Sorten. Zu den Pflücksalaten gehören auch Lollo Rosso und Lollo Bionda.
 
Pflücksalat - Lactuca sativa var.crispa L.

Pflücksalat - Lactuca sativa var.crispa L.

Pflücksalat ist schnellwüchsig und von unterschiedlicher Färbung. Wenn man die Blätter einzeln erntet, wächst er ständig wieder nach.

Er eignet sich nicht zur Lagerhaltung.

Pflücksalat wird hauptsächlich in der kalten Küche benutzt. Passt zu jeder Salatvariante mit den entsprechenden, verschiedenen Soßen. Manche legen ihn aufs Brot unter den Aufschnitt. Man kann ihn auch sehr gut für WOK Gerichte verwenden
.

Standort:
sonnig bis schwach halbschattig, humusreiche, lockere Erde.
Pflege:
möglichst von unten gießen, nicht direkt auf die Pflanze. Wenig Bedarf an Nährstoffen.
Erntezeit:
Mai - November. Pflücksalat kann mehrmals geerntet werden, wenn man immer nur die äußeren Blätter erntet. Dadurch bildet die Pflanze einen kräftigen Stängel, an dessen Spitze ständig neue Blätter austreiben.
Vermehrung:
 durch Samen.
Gute Nachbarn:
 Buschbohnen, Erdbeeren, Fenchel, Kohlarten, Radieschen, Rote Bete, Stangenbohnen, Tomaten.
Schlechte Nachbarn: 
Petersilie, Sellerie

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Radieschen
- Raphanus sativus subsp. sativus
 Ein scharfes Gemüse, welchen in vielen Sorten angeboten wird. Außer dem Klassiker in rot, gibt es sie jetzt auch in weiß, gelb orange und violett.
Radieschen - Raphanus sativus subsp. sativu

Radieschen - Raphanus sativus subsp. sativu

Radieschen werden überwiegend roh als Brotbelag oder als Beilage in Salaten verzehrt. Es gibt aber auch wohlschmeckende Radieschen Suppen.

Radieschen haben sehr wenig Kalorien, aber einen hohen Nährwert. Folgende gesunde Inhaltsstoffe finden sich in den Radieschen:
B-Vitamine, Vitamin C, Vitamine D. E und K.
Die Mineralstoffe Calcium, Chlor, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Schwefel.
Die Spurenelemente Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan und Zink. Nicht zu vergessen die schweflige Öle wie Allyl-Senföl, die zur Regeneration der Schleimhäute wichtig sind. Sie helfen beim Abhusten. Die ätherischen Öle regen die Verdauung an

Dabei sind Radieschen völlig Cholesterin frei und haben gerade 15 kcal auf 100g.
 

Standort: volle Sonne, humusreiche Erde. Ab etwa 10 Grad direkt ins Freiland säen. Außer in den ganz heißen Sommermonaten kann man bis zum September aussäen. Radieschen sollten mehrfach, im Abstand von etwa 14 Tagen ausgesät werden, damit man die Erntemenge auch bewältigen kann.
Pflege:
 viel gießen. Radieschen müssen pikiert werden, etwa alle 3-4 cm eine Pflanze setzen. Stehen sie zu dicht, bildet sich keine Knolle. Dünger ist nicht erforderlich wenn sie in humusreiche Erde gepflanzt wurden.
Erntezeit:
Etwa 6 Wochen nach der Aussaat sind die Radieschen zur Ernte reif. Nicht zu lange in der Erde belassen, Radieschen werden sonst holzig und bitter.
Vermehrung:
 Radieschen werden nur durch Samen vermehrt. Eine Pflanze nicht abernten sondern stehen lassen, sie bildet Blüten und daraus Samen. Die Pflanze wächst sehr hoch und sollte an einem Rank Stab befestigt werden.
Gute Nachbarn:
Buschbohnen, Erbsen, Kapuzinerkresse, Kohl, Mangold, Möhren, Petersilie, Salat, Spinat, Stangenbohnen, Tomate.
Schlechte Nachbarn:
Gurken, Chinakohl, Wassermelone.

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Rhabarber - Rheum rhabarbarum
 Eine Pflanze aus der Familie der Knöterich Gewächse. Rhabarber zählt zu Gemüse, wird aber auch als Heil und Zierpflanze angebaut.
Rhabarber - Rheum rhabarbarum

Rhabarber - Rheum rhabarbarum
Rhabarber wird eigentlich wie ein Obst gegessen, dennoch zählt es zum Gemüse. Wir ernten ja die Stängel und nicht die Blüte.

Die großen Blätter sind ungenießbar, sie enthalten viel Oxalsäure. Die Stiele enthalten auch Oxalsäure, jedoch überwiegend in der Schale. Rhabarber sollte daher nur geschält und nie roh verzehrt werden.

Rhabarber enthält sehr wenig Kalorien, dafür aber viele Vitamin C- und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor. Säuren, wie Zitronen- und Apfelsäure sowie Pektin ist im Stiel enthalten.

Durch die vielen Ballaststoffe gilt Rhabarber als förderlich für die Verdauung.

Hauptsächlich wird er als Kompott zubereitet, für verschiedene Kuchen verwendet und als Marmelade eingekocht. Als Chutney zubereitet ist er sehr lecker.
Standort:  Sonne, tiefgründiger Sand-Lehmboden. Rhabarber wird oft als Schattenpflanze angeboten, im Schatten jedoch produziert die Pflanze sehr viele Nitrate.
Pflege:
Vor der Pflanzung den Boden mit Komposterde düngen, Rhabarber ist ein Starkzehrer. Viel gießen, nach der Ernte gut mit einem Naturdünger düngen.
Ernte:
 Im ersten Jahr gar nicht ernten, zu hoher Anteil an Oxalsäure = ungenießbar. Ab dem zweiten Jahr bis spätestens Ende Juni ernten. Danach steigt wieder der Oxalgehalt des Gemüses.
Vermehrung: 
durch Teilung der Pflanze. Spätestens nach 6 Jahren sollte die Pflanze geteilt und ein anderer Standort dafür genutzt werden.
Gute Nachbarn:
Buschbohnen, Kohlarten, Salat, Spinat.  

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Rosenkohl - Brassica oleracea var. gemmifera
 Rosenkohl ist ein typisches, sehr vitaminreiches, Wintergemüse. Er entfaltet seinen Geschmack erst nachdem er Frost abbekommen hat.
Rosenkohl - Brassica oleracea var. gemmifera





Der Rosenkohl weist etwas mehr Kalorien auf als seine Artgenossen, dafür ist er ein sehr wertvoller Vitamin- und Mineralstoffspender. Er enthält doppelt soviel Kalium und Eisen wie Weißkohl. Zusammen mit seinem hohen Vitamin Gehalt ( A, B, C und K ), viel Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffen wird der Rosenkohl zu einem der wertvollsten Wintergemüse.

Rosenkohl sollte man nicht zu weich kochen, sondern lieber Bissfest garen. Dabei bleiben möglichst viele Vitamine erhalten. Noch in etwas Butter schwenken und danach mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Man kann ihn zur Suppe oder als Gemüsebeilage essen, auch als Rosenkohlauflauf ist er sehr lecker.

Roh ist Rosenkohl ungenießbar.
Standort: sonnig bis halbschattig, sehr nährstoffreicher Lehmboden. Nicht mit anderen Kreuzblütengewächsen und anderen Kohlarten zusammen pflanzen. Regelmäßig gießen und düngen. Gelb gewordenes Laub entfernen.
Pflege:
 Gegen Mehltau und weiße Fliege kann man mit Basilikum Zusammen pflanzen.
Erntezeit:
Ab Anfang Oktober den Leittrieb kappen, damit sich die einzelnen Röschen stärker entwickeln. Haupternte ist nach dem ersten Frost im November/Dezember, dabei die einzelnen Röschen von unten nach oben vorsichtig abknipsen.
Vermehrung: 
durch Samen. Rosenkohl frühestens nach 4 Jahren an den gleichen Standort pflanzen.
Gute Nachbarn:
Erbsen, Gurken, Kohlrabi, Radieschen, Sellerie, Spinat.
Schlechte Nachbarn:
Kartoffeln, Porree, Zwiebeln.

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Rote Beete - Beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditiva

 Die Rote Beete oder auch als Rote Rübe bekannt, ist eine zweijährige krautige Pflanze. Sie ist ein klassisches Wintergemüse.

Aufgrund ihres hohen Gehaltes an Vitamin B, Eisen, Folsäure und Kalium ist die Rote Beete ein gesundes Gemüse, das für Rohkost-Salate oder süß-sauer eingelegt verwendet wird.

Der Farbstoff, der die Rote Beete rot färbt, Betanin, gehört zu den Polyphenolen und stärkt das Immunsystem. Polyphenole gelten außerdem als Krebsschutz, schützen vor freien Radikalen und beeinflussen die Blutgerinnung positiv.

Rote Beete enthält Nitrat, das sich beim Erhitzen durch Bakterien in Nitrit umwandelt und schädlich sein kann. Deshalb die Rote Beete, genau wie den Spinat, nicht mehrmals erwärmen.


Standort:
hell, warm, humoser Lehmboden.
Pflege:
Nicht austrocknen lassen regelmäßig hacken. Mit Komposterde düngen.
Erntezeit:
Wenn die Pflanze gelb wird, etwa ab Oktober bis zum ersten Frost.
Vermehrung:
durch Samen.
Gute Nachbarn:
Dill, Gartenkresse, Gurken, Knoblauch, Kohl, Kopfsalat, Schnittsalat, Zucchini, Zwiebeln .
Schlechte Nachbarn:
Kartoffel, Mais, Mangold, Porree, Spinat .

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Spinat - Spinacia oleracea
Spinat ist ein Blattgemüse für alle Jahreszeiten. Er ist winterhart.
Spinat
Spinat enthält einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen.

Im Einzelnen die Vitamine A, B1, B2, C, E und Niacin. Die Mineralstoffe:  Calcium, Eisen (nicht wie früher irrtümlich behautet 40mg auf 100 g Spinat, sondern nur 4,2 g bei frischem Spinat). Weiter ist enthalten:  Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor. Mit nur 15 kcal pro 100 g ist er besonders Kalorienarm.

Den Sommer- und Frühlingsspinat kann man auch roh im Salat sehr gut essen. Der Herbst- und Winterspinat haben stark gewellte Blätter. sie eignen sich nicht so sehr zum rohen Verzehr.

Spinat gehört zu den Gemüsearten, die viel Nitrat speichern können. Durch Lagerung oder durch erneutes Erwärmen der Spinatspeise wandeln Bakterien das enthaltene Nitrat allmählich in Nitrit um. Geernteter Spinat sollte deshalb innerhalb von 1-2 Tagen zubereitet werden. Gekochter Spinat höchstens innerhalb von ein bis zwei Stunden erneut erwärmt werden. Schädlicher als erneutes Erhitzen ist auch längeres Warmhalten.

Zur Spinatmahlzeit zusätzlich aufgenommenes Vitamin C, z.B. in Form von Orangensaft, senkt den Nitratgehalt.
Standort: Halbschattig, Winterspinat sonnig. Tiefgründig gelockerter Boden.
Pflege:
regelmäßig gießen. Geringer Nährstoffbedarf, etwas Chlorid-haltiger Dünger oder einen Teelöffel voll Salz auf eine Gießkanne Wasser sollte schon sein.
Ernte:
 Spinat wird je nach Aussaattermin als Sommer-, Herbst-, Winter- und Frühlingsspinat unterschieden. Wenn man beim Ernten die Mitte, das Herz, stehen lässt, sind weitere Ernten möglich. Die Wurzeln im Boden belassen, sie fördern das gute Bodenklima. Spinat im Boden lockt Regenwürmer an. Schnecken gehen im Allgemeinen nicht an Spinat.
Vermehrung:
durch Samen.
Gute Nachbarn:
Erdbeeren, Kartoffeln, Kohlarten, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Stangenbohnen, Tomate.
Schlechte Nachbarn:
Rote Beete.
Wer den Spinat nur zur Ernährung anbaut, sollte auf Mischkultur mit allen Starkzehrer wie Kohl, Paprika, Sellerie verzichten, die Nitrat Aufnahme des Spinats ist zu hoch.
 

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Stangenbohnen
- Phaseolus vulgaris var. communis
 
Die Bohne wird nur aufgrund ihrer Wuchsform unterschieden:  Hoch wachsend, bis zu 7 Meter= Stangenbohne. Kleinwüchsig, etwa 69 cm hoch und buschig= Buschbohne.
  Hier gilt genau das Gleiche wie bei Buschbohnen.
 
Nie roh essen, dass in den Bohnen enthaltene Phasin ist giftig.
Standort: Sonne, windgeschützt. Boden Lehm-Sandgemisch.
Pflege:
regelmäßig gießen, an häufeln. siehe auch unter Buschbohnen.
Erntezeit:
etwa acht Wochen nach dem Pflanzen.
Vermehrung:
Samen, Ende Mai Anfang Juni direkt ins Freiland säen.
Gute Nachbarn:
Gurken, Kapuzinerkresse, Kartoffeln, Kohlarten, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Salat, Salbei, Sellerie, Spinat.
Schlechte Nachbarn:
Buschbohnen, Erbsen, Fenchel, Knoblauch, Paprika, Porree, Schnittlauch, Zwiebeln

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Tomate
- Solanum lycopersicum
 Die Tomaten gehören zu der beliebtesten Gemüsesorte weltweit. Sie ist ein Nachtschattengewächs. Hauptsächlich werden die Tomaten grob unterschieden in Stabtomaten ( unbegrenzt nach oben wachsend ) und Buschtomaten, die nur eine begrenzte Höhe wachsen.
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Tomaten
gelbe Birnentomaten
Obwohl Tomaten zu 93 Prozent aus Wasser bestehen sind sie überaus gesund. Sie sind sehr reich an Vitamin C, Folsäure, Kalium und Magnesium. Insgesamt sind in Tomaten 17 verschiedene Mineralien und 13 verschiedene Vitamine enthalten. Sehr wichtig für die Gesundheit ist der Inhaltstoff Lycopin. Er verringert den Gehalt an Oxidiertem LDL-Cholesterin, beugt dadurch der Arterienverkalkung vor. Weiter schützt er auch vor Herz-Kreislauferkrankungen.

Ernährungswissenschaftler haben festgestellt, dass man täglich ein halbes Pfund Tomaten zu sich nehmen sollte.

Freiland-Tomaten haben gegenüber Gewächshaus-Tomaten einen höheren Lycopin-Gehalt.

Tomaten eignen sich hervorragend zum Rohverzehr. Sie werden einfach so gegessen, oder sehr vielen Salatvarianten zugefügt. Als Dekor auf vielen Speisen sehen sie sehr gut aus. Frisch gepresst als Tomatensaft sind sie ein schmackhafter und sehr gesunder Durstlöscher.

Das Gemüse ist auch zum kochen sehr gut geeignet. Als gefüllte Tomaten sind sie sehr beliebt, als Beilage zu vielen Fleischgerichten und auch als Gewürz zum Gulasch oder Geschnetzeltem.

Tomaten werden auch zu Tomatenmark oder Ketchup verarbeitet.
 
Standort: so sonnig wie möglich, optimal sind 8 Stunden Sonne täglich. Kalkhaltiger Boden.
Pflege:
Gleich beim Pflanzen mit Kompost oder Hornspäne düngen. Zwischendurch mit mineralhaltigem Dünger nachdüngen. Pflanzen anbinden. Nach etwa 7-8 Blütentrauben den Haupttrieb kappen. Seitentriebe ausbrechen. Tomatenpflanzen schneidet man nicht, um keine Krankheiten zu übertragen. Regelmäßig gießen, dabei von unten gießen, damit die Blätter nicht nass werden. Empfohlen wird auch ein Dach über die Pflanzen. Gegen Mehltau und weiße Fliege kann man mit Basilikum unterpflanzen.
Ernte:
natürlich wenn die Tomaten richtig rot sind. Im Herbst, vor dem ersten Frost können auch die noch grünen Früchte geerntet werden. Sie reifen gut in Zeitungspapier eingewickelt noch nach. Dabei etwa 5-6 Tomaten in ein Paket legen.
Vermehrung:
 Durch Samen. Ende Februar in Saatschalen pflanzen. Hell und bei etwas über 20 Grad halten. Nach etwa 3-4 Wochen in kleine Töpfe pikieren. Ins Freiland auspflanzen nach den Eisheiligen, dabei einen Teil des Stängels mit einpflanzen.
Gute Nachbarn:
Basilikum, Buschbohnen, Chicorée, Dill, Kohlrabi, Knoblauch, Möhren, Paprika oder Petersilie, Porree Salat, Sellerie, Spinat und Zwiebeln. Auch Kapuzinerkresse ist gut geeignet.
Schlechte Nachbarn:
Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln und Rote Beete.

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Zucchini - Cucurbita pepo
Die Zucchini gehört zur Pflanzengattung der Kürbisse. Es gibt sie in gelb, grün und gestreift.
Zucchini - Cucurbita pepo

Kugel-Zucchini
Kugel-Zucchini
Zucchini kann man roh, als Gemüse gekocht, gebraten gedünstet, frittiert und gebacken gegessen werden.

Zucchini enthält, wie andere Kürbissorten auch, viel Wasser, ist kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich.

100 g Zucchini enthalten:  93 g Wasser, 2,2 g verwertbare Kohlenhydrate, 1,6 g Eiweiße, 1,1 g Ballaststoffe, 152 mg Kalium, 30 mg Kalzium, 25 mg Phosphor, 3 mg Natrium, 1,5 mg Eisen, Vitamine A und C.




Standort:  sonnig, humushaltiger Boden. Windgeschützt.
Pflege:
sehr viel gießen und ab und zu mit Kompost düngen.
Ernte:
schon 5-6 Wochen nach der Pflanzung können die ersten Früchte geerntet werden. Sie sollte etwa 20 cm lang sein. Kleinere Früchte sind zarter, dafür aber Nitrat reicher. Häufiges Ernten erhöht den Ertrag.
Vermehrung:
durch Samen. Nach den Eisheiligen direkt ins Freiland pflanzen. Nicht im Folgejahr an die gleiche Stelle pflanzen, auch nicht direkt nach Kürbis.
Gute Nachbarn:
Basilikum, Bohnen, Erbsen, Mangold, Zwiebeln. Auch Kapuzinerkresse passt sehr gut zu Zucchini.
Schlechte Nachbarn: 
alle Gurkengewächse.

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Zwiebel - Allium cepa
Die Zwiebel ist eine unserer ältesten Gemüsepflanzen.

Die Zwiebel ist gleichermaßen ein Gemüse, ein Gewürz und ein Heilmittel.

Das bekannteste Anwendungsgebiet als Heilmittel ist wohl das gegen Wespenstiche. Einfach die Zwiebel halbieren und auf die Einstichstelle legen. Etwas Saft dabei herausdrücken und über die Stichstelle reiben. Schon nach kurzer Zeit lässt der Schmerz nach.

Aus meiner Kindheit kenne ich auch noch die Zwiebelsäckchen gegen Ohrenentzündung:  Zwiebeln hacken, in ein Leinentuch wickeln und über Wasserdampf erhitzen. Dieses legt man vorsichtig auf das schmerzende Ohr. Etwa eine halbe Stunde und am Abend erneut anwenden. Hilft wirklich.

Ein recht wirksamer Hustensaft lässt sich auch leicht aus der Zwiebel herstellen:  Zwiebel in Ringe schneiden und dick mit Zucker bestreuen. An einem warmen Ort zugedeckt am besten über Nacht stehen lassen. Dieser daraus entstehende Saft ist sehr wirksam und auch gesund gegen Husten.

Als Gemüse ist die Zwiebel sehr gut z.B. mit Hackfleisch gefüllt ein eigenständiges Gericht. Als Zugabe, bzw. Gewürz in sehr vielen Fleischgerichten eine bekannte Zugabe. Roh wird die Zwiebel in sehr vielen Salaten genutzt.
Standort: sonnig, nährstoffreiche Erde.
Pflege:
wenig gießen, wenig düngen. Unkraut regelmäßig entfernen.
Ernte:
Mitte Juli bis Anfang Oktober. Wenn das Zwiebellaub umfällt ist der richtige Zeitpunkt zur Ernte, einen trockenen Tag dafür wählen. Die Ernte gut trocknen lassen.
Vermehrung:
durch Samen Anfang März oder durch Steckzwiebeln ebenfalls im März.
Gute Nachbarn:
Dill, Bohnenkraut, Kamille, Knoblauch, Möhren Salat, Tomaten, Zucchini.
Schlechte Nachbarn:
alle Liliengewächse. Die Zwiebel sollte auch erst nach vier Jahren im gleichen Beet gepflanzt werden. Bohnen, Erbsen, Kartoffeln, Kohlarten, Porree.


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