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Deutsche Namen in alphabetischer Reihenfolge



Apfel - Malus

Der Apfelbaum ist ein sommergrünes,
winterhartes Kernobstgewächs aus der Familie der Rosengewächse. Es gibt um die 50 verschiedenen Arten.
Apfel - Malus

Apfelbaum, 1 1/2 Jahre alt, noch nicht beschnitten.

Apfel

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Blaubeere - Vaccinium myrtillus

Zum Unterschied der Heidelbeere ist bei der Blaubeere die Schale und das Fruchtfleisch blau gefärbt. Die einzelnen Beeren sind auch etwa nur halb so groß. Die gesamte Pflanze wird etwa 60 cm hoch. Sie ist mit entsprechendem Schutz winterhart.

Blaubeere - Vaccinium myrtillus


Pflege: Regelmäßig jedoch nur wenig gießen, am besten mit Regenwasser. Wenig mit Stickstoffarmen organischen Volldünger düngen, ersatzweise kann man auch Kaffeesatz nehmen. Nach der Blüte die Pflanze auslichten. Im Winter mit Tannenreisig oder Torf abdecken.
Vermehrung: durch Absenker vermehren

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Brombeere - Rubus sectio Rubus

Die Brombeere ist eine winterharte Kletterpflanze, die bis zu 3 Meter lang werden kann. Sehr gesunde Früchte mit einem hohen Vitamin C Gehalt.
Brombeere - Rubus sectio Rubus

Brombeere - Rubus sectio Rubus
Allgemeines: Brombeeren besitzen einen hohen gesundheitlichen Wert. Sie besitzen einen sehr hohen Karotin Gehalt sowie weitere wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium und Calcium, Kalium und Kupfer. Ihr Vitamingehalt ist sehr hoch.

In der Heilkunde sind Brombeeren zur Fiebersenkung und zur Blutreinigung bekannt. Gegen Heiserkeit hilft ein Tee aus Brombeerblättern ebenso wie Brombeersaft.

Standort: sonnig und windgeschützt,  nährstoffreicher Boden.
Blüte: Juni - Oktober. Verblühtes gleich entfernen fördert die Blühdauer.
Erntezeit: Juli-Oktober. Die Früchte sind roh essbar, werden aber auch zur Marmeladen und Gelee Verarbeitung genutzt. Der Saft ist auch zur Weingewinnung sehr schmackhaft.
Pflege: Regelmäßig gießen, ab und zu mit Kompost düngen und mit Brennnessel Jauche gießen.
Nach der Ernte die abgetragene Ruten bodentief abschneiden, junge Ruten stützen und anbinden. Am besten ist waagerecht legen und anbinden, aus diesem Trieb bilden sich dann neue Seitentriebe. Der Brombeerstrauch ist eine Kletterpflanze und wird zwischen 50 und 800 cm groß, die Stängel sind sehr stachelig und verholzen. Man kann die alten abgetragenen Ruten auch als Winterschutz belassen und erst im Frühjahr schneiden. Brombeeren tragen ihre Früchte immer an den Vorjahrestrieben.

Vermehrung: durch Absenker oder Ausläufer vermehren.

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Erdbeere - Fragaria

Die Erdbeere zählt zu den beliebtesten Obstsorten. sie ist eine mehrjährige,
winterharte, krautige Pflanze. Die Blüte der Erdbeere kündigt den Beginn des Sommers an.
Erdbeere - Fragaria

Erdbeere - Fragaria
Allgemeines: Die Erdbeere ist reich an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Sie ist vor allem eine wahre Vitamin-C-Bombe: mit 62 mg pro 100 g Erdbeeren enthält die Frucht mehr Vitamin C als Orangen und Zitronen. Weiter sind große Mengen  Biotin, Eisen, Folsäure, Vitamin K und Pantothensäure enthalten. 100 g Erdbeeren enthalten nur 32 kcal (134 kJ).

In der Heilkunde gilt die Erdbeere als hilfreich bei Blutarmut. Das reichlich enthaltene Kalium regt die Tätigkeit der Nieren an und begünstigt dadurch die Entwässerung  des Körpers. Der  hohe Ballaststoffgehalt fördert die Verdauung.

Erdbeeren sollten möglichst nicht mehr als zwei Jahre im gleichen Beet stehen, der Ertrag fällt sonst wesentlich spärlicher aus. Alternativ den Boden einen knappen Meter tief auswechseln.

Standort: Sonne, lockerer, leicht saurer Boden. Notfalls mit Torf oder Komposterde ausgleichen.
Blüte:
ab Anfang Mai
Erntezeit:
ab Ende Mai den ganzen Sommer hindurch. Bis September kommen noch neue Erdbeeren. Nur reife Früchte ernten, sie reifen, einmal gepflückt, nicht mehr nach.
schlechte Nachbarn: alle Kohlarten, Radieschen, Rettich.

Pflege: Regelmäßig gießen, dabei möglichst nicht die Blätter begießen. Mit Kompost oder auch speziellem Erdbeerdünger nach der Ernte düngen. Vor dem Winter die äußeren Blätter entfernen, das Herz aber stehen lassen. Vor sehr starkem Frost mit Fichtenreisig abdecken.

Vermehrung: Erdbeeren vermehren sich von selbst durch ihre Ausläufer. Man kann sie natürlich abnehmen und an geeigneter Stelle erneut einsetzen. Dann sehr viel gießen.

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Heidelbeere - Vaccinium corymbosum

Im Unterschied zur Blaubeere ist bei der Heidelbeere das Fruchtfleisch nicht gefärbt und die winterharten Heidelbeeren sind auch größer. Die Pflanze kann über 2 Meter hoch werden.
Heidelbeere - Vaccinium corymbosum
Allgemeines:
Die Heidelbeere gilt mit als das gesündeste Obst: Nachgewiesene Wirkungen sind Anti-Aging Eigenschaften sowie eine Verbesserung der Sehfähigkeit. Die frischen Heidelbeeren sind reich an Vitamin C und an Mineralstoffen. Ferner enthalten sie fetthaltige Farbstoffe, die im menschlichen Organismus in Vitamin A umgewandelt werden und somit das Immunsystem stärken.

Aus den Beeren wird auch Heidelbeerwein und Likör hergestellt.

Standort: Sonnig, dabei windgeschützt. Saurer, humusreicher Boden. .
Blüte:
Mai - Juni.
Erntezeit:
Juli - September
Pflege: Regelmäßig möglichst mit Regenwasser gießen, Staunässe vermeiden. Die Pflanze darf nie austrocknen. Nach der Ernte mit Kompost oder Rhododendron Dünger düngen. Im März schneiden, dabei die zu dünnen Triebe und jeweils ein bis zwei alte Triebe wegschneiden. Es bilden sich dann neue Bodentriebe.

Vermehrung:
durch Stecklinge der einjährigen Triebe.
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Himbeere - Rubus idaeus

Die Himbeere ist ein mehrjähriger, winterharter Strauch. Als Standzeit der Pflanze gelten im Allgemeinen bis zu 10 Jahre. Danach erst wieder frühestens im vierten Jahr an gleicher Stelle Himbeeren pflanzen.
Himbeere - Rubus idaeus

Himbeere - Rubus idaeus

Himbeere - Rubus idaeus
 
 Allgemeines: Die äußerst gesunden Früchte werden roh verzehrt oder als Marmelade, Kompott oder Saft verwendet.  Beliebt ist auch Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Im Gegensatz zu einigen anderen „Beeren“ behalten Himbeeren beim Backen ihr Aroma.

Die Beeren sind nicht nur lecker, sondern auch medizinisch wirksam.
Die in Himbeeren nachgewiesenen Pflanzenstoffe gelten als wirksam bei Krebserkrankungen  aber auch zur Abtötung von Bakterien und Viren.  Himbeeren helfen außerdem gegen Depressionen, sind bei Blasen-und Nierenkrankheiten wirksam, unterstützen die Heilung bei Rheuma, reinigen den Darm, helfen bei zu starken Menstruationsblutungen, stärken Haare, Haut, Nägel, Knochen und Zähne. Himbeeren haben auf 100g nur 340 kcal. Sie enthalten Calcium, Kalium, Magnesium und viel Vitamin C.

Standort: halbschattig, nährstoffreicher Lehmboden.
Blüte:
Mai - Juni
Erntezeit:
von Juni - Oktober, je nach Sorte.

Vermehrung:
Himbeeren vermehren sich durch Wurzelaustriebe selbst.
Pflege: Regelmäßig gießen, im Frühjahr und im Sommer mit Komposterde, die mit Steinmehl gemischt wurde, düngen. Abgetragene Ruten im August bodentief abschneiden, junge Ruten im Frühjahr auf vier Augen zurückschneiden. Stützen und anbinden. Zu lang gewordene Triebe im Spätherbst ein kürzen oder nach unten binden.

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Johannisbeere  - Ribes


Johannisbeeren wachsen in langen Trauben an
winterharten, mehrjährigen Sträuchern. Die schwarze Johannisbeere gilt als Cholesterinsenkend.
Johannisbeere  - Ribes

Johannisbeere  - Ribes
Allgemeines:
Standort: Sonnig bis halbschattig, windgeschützt. Humusreicher Boden.
Blüte:
Düngen mit Komposterde. Regelmäßig gießen, Staunässe unbedingt vermeiden. Oregano fault sonst. Im Spätsommer zurückschneiden. In den Frostzeiten sollte er abgedeckt werden.
Erntezeit:
ab 25.6. ( Johannistag )
Vermehrung:
durch Stecklinge im Spätherbst.
Gute Nachbarn:
Stachelbeere. 
Pflege: Regelmäßig gießen, wenig mit Humuserde düngen. nach der Blüte auslichten, nach der Ernte zurückschneiden. Abgetragene Ruten direkt am Boden abschneiden. Etwa 8-10 junge Ruten stehen lassen.

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Kirsche - cerasus

Die Kirsche, Frucht des Kirschbaumes, erfreut sich weltweit größter Beliebtheit. Es gibt Sauerkirschen und Süßkirschen. Ein Kirschbaum kann bis zu 20 Meter hoch werden.
 
Kirsche - cerasus

Kirsche - cerasus

Kirsche - cerasus
Allgemeines: Es werden Süßkirschen und Sauerkirschen kultiviert. Die Süßkirschen sind zum rohen Verzehr geeignet, sie sind auch hervorragend als Kompott, Konfitüre oder Fruchtjoghurt zu genießen. Beliebt ist auch der Kirschkuchen. Kirschen können durch Einkochen lange konserviert werden, auch zum Gefrieren eignen sie sich gut.

Kirschen sind reich an verschiedenen B-Vitaminen, an Vitamin C und unterschiedlichen Mineralstoffen wie Eisen, Phosphor sowie Kalium. Ein halber Liter Kirschsaft deckt den Vitamin-C-Bedarf eines ganzen Tages. Ein halbes Pfund Kirschen täglich kann den Harnsäurespiegel senken und vor Gicht schützen.
Bekannt ist der Kirschsaft auch als Fiebersenkendes Mittel nicht nur bei Kindern.
Warme Kirschkernkissen dienen sehr gut zur Entspannung der verkrampften Muskulatur gerade im Schulter Nacken Bereich.

Blüte:
ab April, die Kirschblüte geschieht fast über Nacht, sie läutet das Frühjahr ein.
Erntezeit:
etwa zwei Monate nach der Blüte.
Vermehrung:
Kirschen werden durch Veredelung und Aufpfropfen vermehrt.
Unterpflanzung:
Tagetes, Kapuzinerkresse, Ringelblumen.

Pflege:
Mäßig gießen, Staunässe vermeiden. Alle zwei bis drei Wochen mit mineralischem Flüssigdünger düngen.

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Mirabelle
- Prunus domestica subsp. Syriaca

Die Mirabelle ist eine Unterart der Pflaume, in einigen Gegenden heißt sie auch gelbe Zwetschke. Meine Sorte: Mirabelle von Nancy.
Mirabelle - Prunus domestica subsp. Syriaca

Mirabelle - Prunus domestica subsp. Syriaca

Regelmäßig gießen, mit Komposterde düngen. Nach der Ernte schneiden. Im September zur Bekämpfung des Frostspanners Leimringe an Stamm und Pfahl anbringen. Da die Vögel Mirabellen offensichtlich genauso gerne mögen wie ich, ist es ausnahmsweise sinnvoller ein Netz zu spannen. In diesem Jahr hingen an diesem einjährigen Baum über 100 Früchte, leider blieb mir wirklich nur eine übrig.
Allgemeines: Mirabellen sollten möglichst roh gegessen werden. In Obstsalaten oder frisch vom Baum. Die Schale ist schwer verdaulich und kann im Magen eine Gärung in Gang setzen, deshalb nicht zu viele auf einmal essen. Zu den Früchten sollte man keine Säfte oder Wasser trinken. Mirabellen wirken noch stärker abführend bei Verstopfung als die Feigen. 

Wichtige Inhaltstoffe sind: Eiweiß und Fett. Vitamine B1, B2, reichlich Eisen, Kupfer, Zink, Kalium, Kalzium, Karotin, Natrium, Phosphor.  Frische Mirabellen fördern die Verdauung, den Abtransport von Giftstoffen aus dem Darm. Sie wirken ebenso fiebersenkend wie die Kirschen. Zur Linderung der  Beschwerden bei Patienten mit Gicht, Rheuma, Nieren- und Leberleiden, Kreislaufproblemen werden in der Heilkunde die Mirabellen empfohlen.

Die Früchte lassen sich gut einfrieren ohne dass sie viel an Wirkstoffen verlieren. Neben dem Genuss der rohen Früchte eignen sie sich auch hervorragend für Kompott und zum Backen. Mirabellen werden auch gerne zur Likörherstellung genutzt.

Standort:
sonnig, etwas geschützt.
Blüte:
April - Mai.
Erntezeit:
August - September.
Vermehrung:
Mirabellen werden genau wie andere Obstbäume auf Unterlagen veredelt.
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Pflaume - Prunus domestica

Die Pflaume ist ein saftiges Steinobst mit weltweit an die 2000 verschiedenen Sorten. Es werden fünf Hautgruppen unterschieden: Pflaumen, Zwetschgen, Renekloden, Mirabellen und Susinen.  
Pflaume - Prunus domestica

Das Bäumchen im ersten Jahr, es wird noch ein richtiger Pflaumenbaum.

Allgemeines: Pflaumen oder Zwetschen bestehen zu 85 Prozent aus Wasser. Pflaumen sind eine sehr gesunde Obstsorte. Das Steinobst ist eine wahre Energiequelle: Es steckt voller Vitamine und Ballaststoffe, die gut für den Darm sind. Pflaumen helfen bei Völlegefühl, Sodbrennen und können sogar Nervosität und Stress hemmen.

Aufgrund der abführenden Wirkung können sie gegen leichte Verstopfungen helfen, besonders wirksam sind dabei getrocknete Pflaumen oder Pflaumensaft.

Pflaumen sind nicht nur zum Rohverzehr geeignet, sondern auch hervorragend in Quarkspeisen, Obstsalate, Desserts, Aufläufe oder Soßen. Ein frischer Pflaumenkuchen ist auch fast überall beliebt.

Standort: Sonne, feuchter, durchlässiger und humusreicher Boden.

Blüte: 
 April-Mai.

Erntezeit:
August-Oktober

Vermehrung: Wie alle Obstbäume werden die Triebe auf Unterlagen veredelt..
Pflege: viel gießen, im Frühjahr mit mineralischem Dünger und Kompost düngen. Die Baumscheibe vorsichtig bearbeiten, Pflaumen sind Flachwurzler. Im September zur Bekämpfung des Frostspanners Leimringe an Stamm und Pfahl anbringen, den Stamm im Herbst mit einem Baumanstrichmittel behandeln. Im Februar schneiden, an einem frostfreien Tag. Das trifft natürlich nur auf meinen Baum zu, da er ja erst noch seine Form bekommen muss und auch noch treiben soll. Den Schnitt zur Ertragsernte führt man bei älteren Pflaumenbäumen bereits im September, vor der Knospenbildung durch.

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Rhabarber
 - Rheum rhabarbarum
Der Rhabarber ist eigentlich eine Gemüsepflanze aus der Familie der Knöterich Gewächse. Ich zeige sie zusätzlich beim Obst, da offensichtlich sehr viele ihn dort suchen. Rhabarber wird zwar als Kompott wie Obst gegessen, botanisch gesehen ist er wirklich ein Gemüse.
Rhabarber  - Rheum rhabarbarum

Rhabarber  - Rheum rhabarbarum

Rhabarber wird eigentlich wie ein Obst gegessen, dennoch zählt es zum Gemüse. Wir ernten ja die Stängel und nicht die Blüte.

Die großen Blätter sind ungenießbar, sie enthalten viel Oxalsäure. Die Stiele enthalten auch Oxalsäure, jedoch überwiegend in der Schale. Rhabarber sollte daher nur geschält und nie roh verzehrt werden.

Rhabarber enthält sehr wenig Kalorien, dafür aber viel Vitamin C- und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor. Säuren, wie Zitronen- und Apfelsäure sowie Pektin ist im Stiel enthalten.

Durch die vielen Ballaststoffe gilt Rhabarber als förderlich für die Verdauung.

Hauptsächlich wird er als Kompott zubereitet, für verschiedene Kuchen verwendet und als Marmelade eingekocht. Als Chutney zubereitet ist er sehr lecker.

Pflege: Vor der Pflanzung den Boden mit Komposterde düngen, Rhabarber ist ein Starkzehrer. Viel gießen, nach der Ernte gut mit einem Naturdünger düngen.

Standort: Sonne, tiefgründiger Sand-Lehmboden. Rhabarber wird oft als Schattenpflanze angeboten, im Schatten jedoch produziert die Pflanze sehr viele Nitrate.
Ernte:
Im ersten Jahr gar nicht ernten, zu hoher Anteil an Oxalsäure = ungenießbar. Ab dem zweiten Jahr bis spätestens Ende Juni ernten. Danach steigt wieder der Oxalgehalt des Gemüses.
Vermehrung:
durch Teilung der Pflanze. Spätestens nach 6 Jahren sollte die Pflanze geteilt und ein anderer Standort dafür genutzt werden.
Gute Nachbarn:
Buschbohnen, Kohlarten, Salat, Spinat

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Stachelbeere
- Ribes uva-crispa

Die Stachelbeere ist ein anspruchslosen Obstgehölz, welches als Strauch oder auch als Hochstamm angeboten wird. An den Sträuchern wachsen mehr Früchte.
Stachelbeere - Ribes uva-crispa

Stachelbeere - Ribes uva-crispa
Allgemeines:
150g Stachelbeeren decken den Tages Bedarf an Vitamin C. Weiter sind enthalten: B-Vitamine, Fruchtsäure, Fruchtzucker, Kieselsäure, Kalium, Magnesium und Pektin. Stachelbeeren sind reich an Ballaststoffen. Sie sind gut für kräftigere Haare, Nägel, und sorgen für feste Zähne und Knochen. Zur Anregung der Verdauung zu empfehlen bei chronischer Verstopfung. Stachelbeeren sind sehr gut bei zu hohen Cholesterinwerten. Der einzige Wermutstropfen: es ist das Obst mit dem zweithöchsten Fruchtzuckergehalt, sie werden lediglich noch von den Weintrauben in dieser Hinsicht übertroffen.

Pflege: Regelmäßig gießen, mit Komposterde düngen. Vorsicht: Stachelbeeren sind Flachwurzler. Früchte wachsen am Besten an einjährigen Trieben deshalb abgetragene Sträucher im August auslichten, bei Hochstämmchen werden alle Seitentriebe kurz zurückgeschnitten. Um den Mitteltrieb erzieht man etwa 5 Haupttriebe. Länger als 3 Jahre sollte man Triebe nicht stehen lassen, sie tragen keine Früchte mehr.
Standort: Halbschatten aber hell. Humusreicher Lehmboden.
Blüte:
April-Mai.
Ernte:
Juli-August.
Vermehrung:
Durch Stecklinge aus verholzten Trieben. Der Schnitt sollte oberhalb einer Knospe erfolgen. Die Spitze des Stecklings schneidet man wieder direkt über einer Knospe.
Gute Nachbarn:
Johannisbeeren.

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